Gründungsmitglied von Karl's kühne Gassenschau gestorben

Markus Heller, Gründungsmitglied von Karl's kühne Gassenschau, ist am 2. Dezember 2019 im Alter von 62 Jahren verstorben. Mehr als 35 Jahre war er für die Gassenschau tätig.

Lea Durrer
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Markus Heller, Gründungsmitglied von Karl's kühne Gassenschau, in seinem Element.
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Heller beim Bühnenbild-Bau. Im Alter von 62 Jahren ist er Anfang Dezember 2019 gestorben.
Mehr als 35 Jahre war er für Karl's kühne Gassenschau tätig. Hier gings für ihn im Rollstuhl durch die Luft.
In der Höhe fühlte er sich wohl.
Markus Heller als Teufel.
Hier erklärt er das Bühnenbild
Im Gummiboot.

Markus Heller, Gründungsmitglied von Karl's kühne Gassenschau, in seinem Element.

Markus Heller starb zu Hause in Uster, wie die Pressestelle von Karl's kühne Gassenschau mitteilt. Als Gründungsmitglied war er mehr als 35 Jahre als Komödiant, Artist, Stunt-Pilot, Requisitenbauer und später als technischer Gesamtleiter für Karl’s kühne Gassenschau tätig. Einer seiner Leitsätze war «Unmögliches möglich machen». «Er war massgeblich daran beteiligt, dass es uns gelungen ist, all die verrückten Bühnenbilder und technischen Installationen entstehen zu lassen», heisst es in der Mitteilung weiter. Diese theatralen Bilder hätten den Stil der Karl’s kühne Gassenschau wesentlich geprägt.

Die Karl’s kühne Gassenschau-Familie werde Heller als liebenswerten, verrückten Macher in dankbarer Erinnerung behalten. 

Aufgrund seiner Krankheit hat die Geschäftsleitung die Nachfolge als technischer Gesamtleiter bereits Mitte Jahr an seinen langjährigen Stellvertreter, Otmar Faschian, übertragen.

2020 tritt Karl's kühne Gassenschau in St. Triphon auf, wo Sektor 1 in französischer Sprache gegeben wird. Für die Saison 2021 ist vorgesehen, mit neuem Programm in Pfungen bei Winterthur zu starten, wo die Gassenschau zwei Jahre gastieren möchte. Dann wäre wieder Olten an der Reihe. (mgt)