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KINDER: Zauberhafte Bilderbücher aus der Region

Weihnächtliches aus der Region, aber auch anderes zeigt unsere Auswahl an Bilderbuchneuheiten. Sie laden Gross und Klein ein, sich gegenseitig zu erzählen.
Bild: PD

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Arno Renggli und Bettina Kugler

Gerade bei Bilderbüchern funktioniert das Anschauen und Verstehen fast immer nur im Teamwork des kleinen Beschauers mit einem grossen. Es muss ja dann nicht sein, dass nur der Grosse erzählt. Die Kleineren werden ihre Sicht der Dinge dann schon auch einbringen.

Junger Hotelier fürs Christkind

Das erste Buch stammt von der bekannten Luzerner Märchenerzählerin Jolanda Steiner, die sich dafür mit der Berner Illustratorin Karin Widmer zusammentat. Es führt nach Bethlehem in die Zeit vor Christi Geburt. Der kleine Elias möchte gerne seinem Vater helfen, der eine Herberge besitzt und wegen der Volkszählung viele Gäste erwartet. Doch der Vater kann Elias nicht gebrauchen. Eine himmlische Stimme macht den Knaben auf einen Stall aufmerksam. Elias beschliesst, hier eine eigene Herberge einzurichten. Prompt kriegt er Gäste, nämlich einen Mann und eine schwangere Frau auf einem Esel ... Eine gefühlvolle Weihnachtsgeschichte mit klassisch schönen Bildern.

Jolanda Steiner/Karin Widmer: Elias und das Christkind. Nord Süd, 32 Seiten, Fr. 21.90.

Gesucht: Menschliche Wärme

Explizit für Kinder und Erwachsene hat der Menzberger Sek-Lehrer und Autor Xaver Vogel sein Buch gemacht. Entsprechend hat es auch etwas mehr Text als ein übliches Kinderbuch. Es erzählt von einem fremden Knaben, der in vorweihnächtlicher Zeit einen Platz zum Schlafen sucht. Doch obwohl überall Reichtum herrscht, stösst er zunächst auf Ablehnung. Bis er bei einem älteren Paar anklopft. Xaver Vogel verbindet die aktuelle Flüchtlingsthematik mit dem Kern der biblischen Evangelien. Stilistisch originell sind die farbenprächtigen Bilder der Ostschweizerin Luzia Bürkli.

Xaver Vogel: Von Tür zu Tür. Druckerei Schüpfheim, 48 Seiten. Fr. 28.–.

Kleiner tut Grosses

Wenn Kleine Grosses im Sinn haben, aber nicht genau wissen, was zu tun ist, kann sich eine heftige Wut zusammenbrauen: Ohnmachtsgefühle, denen Grosse meist ratlos gegenüberstehen. Anders hier in der Geschichte der Welschländerin Sylvie Neeman, und dies einfühlsam und expressiv illustriert. «Der Kleine» darf sagen, wie es ihm geht, «der Grosse» stellt die richtigen Fragen, und als sie damit nicht weiterkommen, machen sie einen langen Spaziergang am Strand. Wo sich auch bald die Gelegenheit bietet, «etwas ganz Grosses» zu tun.

Sylvie Neeman, Ingrid Godon: Etwas ganz Grosses. Mixtvision, 32 Seiten, Fr. 19.90.

Zu viel Kraft?

Kinder fühlen sich nicht immer nur schwach, sie entdecken auch ihre Kraft. Und wie sie manchmal schwer zu kontrollieren ist. So auch Alois, der kleine Stier, der beim Herumtollen sogar das Lämmchen umstösst. Alle sind entsetzt. Zur Strafe sperrt ihn der Bauer ein. Alois bricht aus, macht eine lehrreiche Wanderung und findet zurück zu den anderen Tieren. Die ihm, wie auch der Bauer, längst verziehen haben.

Der bekannte Autor Max Bolliger hat diese ansprechende wie lehrreiche Geschichte kreiert, die wunderbar kindgerechten Illustrationen stammen von der Luzernerin Vera Eggermann.

Max Bolliger/Vera Eggermann: Alois. Atlantis, 32 Seiten, Fr. 24.90.

Bettwärts hoppeln

Ganz kleine Kinder werden sich für diese Geschichte begeistern. Sie nach einem turbulenten Tag ins Bett zu bringen, ist ja oft eine echte Herausforderung. Hier sind es sogar sieben quicklebendige kleine Hasen. «Ist doch noch hell!», schreien sie. Es gibt noch viel zu tun: singen, plappern, essen, baden, Zähne putzen ... Zum Glück weiss Mama Hase in diesem munter vergnügten Gutenachtbilderbuch, dass die Kinder doch irgendwann müde werden. Vielleicht nach dem Erzählen dieses Buches?

Christiane Hansen, Sabine Praml: Wenn sieben müde kleine Hasen abends in ihr Bettchen rasen. Oetinger, 32 Seiten, Fr. 11.90.

Rasanter Nachmittag

Das letzte Buch unserer Auswahl ist nun einmal nicht für mässig motivierte Vorleser gemacht, die mit schläfriger Stimme ihr Pflichtprogramm abspulen. Pass auf, lieber Vorleser, hier musst du mehr bringen. Das Buch hin und her drehen. Damit rechnen, dass es sich fragend an dich wendet. Dramatik ins Spiel bringen. Umso grösser ist der Spass mit Juri und Herrn Schnippel und dem turbulenten Männernachmittag.

Lorenz Pauli/Miriam Zedelius: Pass auf mich auf! Atlantis, 32 Seiten, Fr. 24.90.

Bild: PD

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0699_Alois_Cover_Z.indd (Bild: PD)

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