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KINO: Bei «Star Wars» mitreden? Das müssen Sie wissen!

Am Donnerstag kommt der siebte «Stars Wars»-Film in die Kinos. Die Reihe hat Geschichte geschrieben und Rekorde aufgestellt. Hier die wichtigsten Fakten.
Die Hauptfiguren der ersten Trilogie, Teile 4 bis 6 (von links): der alte Obi Wan Kenobi, Luke Skywalker, Yoda, Darth Vader (hinten), Prinzessin Leia, Han Solo. (Bild: PD)

Die Hauptfiguren der ersten Trilogie, Teile 4 bis 6 (von links): der alte Obi Wan Kenobi, Luke Skywalker, Yoda, Darth Vader (hinten), Prinzessin Leia, Han Solo. (Bild: PD)

Seit Monaten fiebern die Fans dem siebten Teil der Weltraum-Saga entgegen, angeheizt von einer gigantischen Promotion: Schon vor einem Jahr kamen erste Filmtrailer ins Netz, zugleich übte man sich in Geheimnistuerei und wird etwa der Presse den Film erst morgen zeigen. Die US-Zeitschrift «Entertainment Weekly» spricht vom «meisterwarteten Film des Jahrzehnts».

Plaudereien der Stars

Das Ihre tragen natürlich auch die Stars bei, die schon damals dabei waren und es heute wieder sind. So verriet Carrie Fisher (59), dass sie für ihr Comeback als Prinzessin Leia abspecken musste. Und auch Harrison Ford (73) war um Anekdoten nicht verlegen. So plauderte er aus, dass er bei seinem ersten Auftritt als Han Solo 1977 lediglich 1000 Dollar pro Woche verdient habe.

Ein Pappenstiel, wenn man die Zahlen anschaut, die «Stars Wars» generiert hat: Die kommerziell erfolgreichste Filmserie der Geschichte hat bisher inklusive der Kinotickets, aber auch dank dem extrem erfolgreichen Merchandising-Geschäft umgerechnet weit über 30 Milliarden Franken eingebracht.

Entsprechend reich ist auch «Star-Wars»-Erfinder George Lucas geworden. Statt sich für den ersten Streifen ein Honorar auszahlen zu lassen, sicherte er sich die Rechte an den Fortsetzungen und den Merchandising-Artikeln. Dank seiner Risikobereitschaft verdiente er laut Schätzungen des «Forbes»-Magazins mehr als 5 Milliarden Dollar.

Weltkarriere gestartet

Auch andere kamen dank «Star Wars» gross raus: Harrison Ford etwa begründete damit eine Karriere. Wobei nicht allen Darstellern der gleiche Erfolg beschieden war. Carrie Fisher oder Mark Hamill etwa (Leia und Luke Skywalker) konnten neben der Reihe kaum reüssieren.

Ganz im Gegenteil zu Star Wars»-Komponist John Williams. Er ist der noch lebende Mensch mit den meisten Oscar-Nominierungen: 49 an der Zahl. Fünfmal gewann er, darunter natürlich auch für den ­ersten «Star Wars»-Soundtrack.

Zwei andere Zahlen illustrieren ebenfalls den Erfolg von «Star Wars»: «Episode III – Die Rache der Sith» lief zum Kinostart gleichzeitig in 115 Ländern an: Weltrekord. Und im April dieses Jahres sahen sich 30,65 Millionen Menschen auf Youtube den Trailer des neuen «Star Wars»-Filmes an: ebenfalls Weltrekord.

Eher zum Schmunzeln ist dies: Eine Discoversion des «Star Wars»-Titelstücks von 1977 ist die ­erfolgreichste Instrumental-Single der USA.

Eintauchen in neue Welt

Doch was ist das Erfolgsgeheimnis von «Stars Wars»? Das gigantische Marketing gab es ja nicht von Anfang an, es muss auch an den Filmen selber liegen. Zum einen entführen sie in eine komplett neue Welt, in die man eintauchen kann, in der es immer wieder neue Figuren und Details zu entdecken gibt. Diese Komplexität kontrastiert mit einem simplen Gut-Böse-Schema. Besonders reizvoll dabei: Darth ­Vader alias Anakin Skywalker wechselt gleich zwei Mal die Fronten.

Spiritualität und Action

Gerade hier spielt das Thema Familie sehr stark hinein, konfliktbeladen einerseits, aber andererseits auch als stärkste menschliche Verbindung. Es gibt spirituelle Aspekte, eindeutig christliche Bezüge, aber auch Hinweise auf fernöstliche Philosophien und die umfassende und geheimnisvolle «Macht». Und nicht zuletzt ist da viel Action, tricktechnisch innovativ umgesetzt (obwohl der erste «Stars Wars»-Film, sieht man ihn nicht in der nachträglich digital aufgepeppten Fassung, ­heute schon fast etwas unbedarft wirkt). Die ausserirdischen Schauplätze tragen das Ihre zur Faszination bei.

Die wahre Hauptfigur

Ein ganz wichtiger Faktor ist schliesslich das Personal mit vielen exotischen Nebenfiguren, Publikumslieblingen wie den Robotern R2-D2 und C-3PO und natürlich den Hauptfiguren: Luke Skywalker und Prinzessin Leia, die zuerst wie ein potenzielles Liebespaar wirken, bis sie erfahren, dass sie Geschwister sind. Darum kriegt der kühne Han Solo dann die Prinzessin.

Dann gibt es die Überfiguren: auf der Seite der Guten den grünen Winzling Yoda oder Mentor Obi Wan Kenobi, auf der Seite der Bösen den Imperator. Eigentliche Hauptfigur aber, was man erst in der Episode 3 so richtig realisiert, ist Darth Vader, schwankend zwischen Gut und Böse. Und ein ewiges menschliches Thema verkörpernd.

sda/are

Story: Zuerst kamen die Teile 4 bis 6 ins Kino


Die drei ersten «Stars Wars»-Filme von 1977 bis 1983 spielen in der Story nach den drei Filmen der zweiten Trilogie von 1999 bis 2003. Letztere sind also die Teile 1 bis 3, die alten Filme sind die Teile 4 bis 6. Hier chronologisch:

Episode 1: «Die dunkle Bedrohung» (1999)
In der galaktischen Republik ist ein heftiger Streit über Handelsrechte ausgebrochen. Zwei Jedi-Ritter, Meister Qui-Gon Jinn (Liam Neeson) und sein Lehrling Obi Wan Kenobi (Ewan McGregor), sollen schlichtend in den Konflikt eingreifen. Die Jedi lernen den neunjährigen Anakin Skywalker und seine grossen Fähigkeiten kennen. Anakin soll ein Jedi werden.

Episode 2: «Angriff der Klonkrieger» (2002)
Separatisten und ein mächtiges Bündnis bedrohen die Galaxis. Die Ereignisse, durch eine unbekannte Macht geplant, lösen die Klonkriege aus. Der Oberste Kanzler der Republik, Palpatine, stellt eine Armee auf, um die Jedi zu unterstützen. Obi Wan Kenobi und der nun erwachsene Anakin Skywalker treffen wieder aufeinander.

Episode 3: «Die Rache der Sith» (2005)
Kanzler Palpatine erweist sich als Chef der dunklen Macht. Es gelingt ihm, Anakin Skywalker auf seine Seite zu ziehen. Es kommt zum finalen Kampf mit dem ehemaligen Freund Obi Wan Kenobi. Anakin erleidet schwerste Verletzungen, überlebt nur in einem speziellen Outfit und wird zum bösen Darth Vader. Weit weg werden zwei Kinder von ihm geboren: Luke und Leia (Skywalker).

Episode 4: «Eine neue Hoffnung» (1977)
Die Rebellen sind im Krieg gegen das Imperium, das von Darth Vader verkörpert wird. Ihre Anführerin ist Prinzessin Leia (Carrie Fisher). Bevor sie gefangen wird, kann sie die Konstruktionspläne für den Todesstern, die mächtigste Waffe des Imperiums, in ihren Roboter R2-D2 einspeisen. Zufällig stösst der junge Luke Skywalker (Mark Hamill) auf die Roboter. Han Solo (Harrison Ford) wird als Raumschiffpilot angeheuert, um das Imperium zu bekämpfen.

Episode 5: «Das Imperium schlägt zurück» (1980)
Nachdem sein Todesstern zerstört worden ist, jagt Darth Vader die Rebellen. Luke Skywalker, bei seinem Jedimeister Yoda in Ausbildung, spürt, dass seine Freunde in einen Hinterhalt gelockt werden, und eilt ihnen zu Hilfe. Es kommt zum grossen Duell mit Darth
Vader, der ihm auf legendäre Art offenbart: «Ich bin dein Vater ...!»

Episode 6: «Die Rückkehr der Jedi-Ritter» (1983)
Luke, Leia und Han Solo gelingt die Flucht. Während sich Leia und Han mit den kuschligen Ewoks verbünden, übergibt sich Luke den imperialen Truppen. Auf dem neuen Todesstern kommt es zum letzten Duell mit Darth Vader. Doch dann wendet sich Vader gegen den Imperator, um seinen Sohn zu retten, und stirbt. Die Rebellen siegen, Luke erfährt, dass Leia seine Schwester ist.

red

Die Protagonisten der zweiten Trilogie, Teile 1 bis 3 (von links): Padmé (unten), Yoda, Der Imperator, Anakin Skywalker, der junge Obi Wan Kenobi, Mace Windu. (Bild: PD)

Die Protagonisten der zweiten Trilogie, Teile 1 bis 3 (von links): Padmé (unten), Yoda, Der Imperator, Anakin Skywalker, der junge Obi Wan Kenobi, Mace Windu. (Bild: PD)

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