KINO: Die «Bestie» ­gewinnt Oberhand

James McAvoy («Filth») allein ist so was wie ein Garant für gutes Kino. In «Split» von M. Night Shyamalan («The Sixth Sense», «The Visit») spielt er eine gespaltene Persönlichkeit.

Drucken
Teilen
James McAvoy in ungewohnter Rolle als Psychopath in «Split». (Bild: PD/outnow.ch)

James McAvoy in ungewohnter Rolle als Psychopath in «Split». (Bild: PD/outnow.ch)

Dieses irre Grinsen und dieser ­eindringliche Blick sind es, die James ­McAvoy so bedrohlich machen. Dazu ein kahl geschorener Kopf. Und das Ganze gleich 23 Mal. So viele Identitäten sind Kevin attestiert, zwei davon gelten als «unerwünscht». Doch ausgerechnet diese beiden über­nehmen mehr und mehr die Kontrolle über den Mann, der gleich zu Beginn des Psychothrillers «Split» drei Mädchen entführt und in ein eigens gebautes Verliess sperrt.

23 oder gar mehr Identitäten sind völlig unplausibel. Doch auch wenn «Split» in dem Punkt übertreibt, so ist der Film schon allein wegen der Leistung ­McAvoys sehenswert. Hinzu kommt – Shyamalan-typisch – die eine oder andere unerwartete Wendung.

Bewertung: 3 von 5 Sternen

dpa

Starker Kontrast: Der Hollywood-Beau James McAvoy als heimlicher Liebhaber in «Abbitte» (2007). (Bild: PD/outnow.ch)

Starker Kontrast: Der Hollywood-Beau James McAvoy als heimlicher Liebhaber in «Abbitte» (2007). (Bild: PD/outnow.ch)