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Kompromisslose Lobbyistin

Miss Sloane «Wer gewinnen will, muss immer einen Schritt voraus sein», sagt Jessica Chastain als Elizabeth Sloane und schaut einen dabei mit festem Blick direkt an. Die 40-Jährige arbeitet erfolgreich als Lobbyistin in Washington. Und zu gewinnen ist immer ihr Ziel, das sie ­geradezu obsessiv und kompromisslos verfolgt. Als es um eine Verschärfung der Waffengesetze im US-Senat geht, wechselt sie die Fronten und verlässt ein grosses Unternehmen, um ein kleines Team anzuführen, das sich für eine Verschärfung engagiert. Das spannende Politdrama des Briten John Madden («The Best Exotic Marigold Hotel») blickt auf Machenschaften in der US-Politik, die sich hinter den Kulissen abspielen. Gezeigt wird, wie Einflussnahme, Abhängigkeiten sowie ethisch und rechtlich fragwürdige Methoden die Politik prägen. Die Dialoge sind pointiert, die Handlung in einer langen Rückblende eingeklammert und die Wendung am Schluss diskutabel. Aber seine Stärken zeigt «Miss Sloane» vor allem als scharfsichtiges Charakterporträt einer unkonventionellen Frau, die im von Männern dominierten Haifischbecken mit Furor zu ­bestehen weiss. Elizabeth Sloane wird zwar wenig sympathisch gezeichnet, doch diese starke Frau vereint genug Charisma, Leidenschaften und Leiden, um einen zu fesseln. (as)

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