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Kriegsgott setzt Meilenstein
auf der Playstation 4

Die lang erwartete Neuauflage des Klassikers «God of War» lässt sich sehen. Doch das neue Abenteuer von Kriegsgott Kratos überzeugt nicht nur durch superbe Grafik.
Andrea Nikolic und Sasa Rasic

Das neueste Game in der Reihe beinhaltet – wie der Titel «God of War», ganz ohne Sequel-Zahl, symbolisiert - eine Wende gegenüber den Vorgängern. Augenfällig ist die Umstellung von den Schauplätzen der griechischen Mythologie zur nordischen Sagenwelt. Zu Beginn folgen keine unmittelbaren Erklärungen für den Szenenwechsel – die düstere, cineastische Einführung zieht direkt in den Plot hinein. Ein (nicht nur durch Bart optisch) veränderter Kratos bereitet mit seinem jungen Sohn Atreus die Feuerbestattung der Mutter vor. Atreus – der nichts von der Vergangenheit seines Vaters als Schlächter der griechischen Götterwelt weiss – ist ein lebhafter, empfindlicher Knabe, der um seine Mutter trauert. Um ihn auf kommende Gefahren vorzubereiten und unabhängig zu machen nimmt Kratos seinen Sohn mit auf eine Reise, um ihm das Jagen beizubringen und den letzten Wunsch der Verstorbenen zu erfüllen: Ihre Asche auf dem naheliegenden Berg zu zerstreuen.

Der Junior hilft mit

Fans der Serie mögen anfänglich etwas geschockt sein über das neue Verhalten des Kriegsgotts Kratos. Älter, abgekämpfter und vielleicht auch etwas weiser. Seine legendäre Wut will er nur noch kontrolliert als Waffe einsetzen. Doch das Game zeigt, dass es der Zorn nicht weit weg ist und unter der Oberfläche weiter brodelt. Weder Protagonist noch das Kampf-System mussten im neuesten Teil Einbussen vornehmen, wie die gleich von Anfang zahlreichen Attacken von Untoten, Trollen und eines unbekannten Fremden zeigen. Die Steuerung präsentiert sich intuitiv und nicht überkompliziert. Wer jedoch gleich von Beginn weg ein Choreografie-Spektakel an leicht zu massakrierenden Gegnern erwartet, könnte enttäuscht warden. Timing ist essenziell, genau so wie blocken und ausweichen. Dies, da die nordischen Sagengestalten zwar nicht unmöglich zu schlagen sind, jedoch exakt und gnadenlos vorgehen. «God of War»-Fans oder Anhänger anderer aktueller Action-Adventure-Spiele mit Drittperson-Perspektive werden sich im Kampf-System schnell zu Hause fühlen. Die anderen werden auch kaum Mühe haben sich zurechtzufinden, da die Lernkurve, wie gegen welche Art von Gegnern vorgegangen wird, ziemlich fair gestaltet ist. Dies in Kombination mit den diversen Spezialangriffen, die sich Kratos mit der Zeit zulegt, führt zu aufregenden, herausfordernden und lohnenden Kämpfen. Atreus’ Rolle in den Auseinandersetzungen ist ein unerwarteter, jedoch willkommener Zusatz. Seine Pfeilbogen-Künste sind nicht nur zur Ablenkung der Gegner geeignet. Die Steuerung von Kratos und Atreus gleichzeitig fühlt sich dank der ausgewogenen Kontrollen und intuitiven Tastenbelegung nie mühsam an. Durch zahlreiche Ausrüstungs- und Fähigkeiten-Upgrades wird ihr Zusammenspiel immer spektakulärer.

Weder an Story noch an Gameplay gespart

Sogar Diejenigen, für die deratige Kämpfe eher nichtssagend sind, lohnt sich ein vertiefter Blick auf God of War, da die abgerundete Handlung niemals hinten nach steht. Die distanzierte Beziehung der Protagonisten und das subsequente Auftauen fühlen sich authentisch an, die anzutreffenden Charaktere auf der Reise von Vater und Sohn sind gut geschrieben und bleiben in Erinnerung. Obwohl der Plot sich ein paar Klischees bedient, ist die Erzähltechnik präzis und detailverliebt gestaltet, so das jede neue Szene und Wendung aufregend ist. Zuerst ziehen die grellen grafischen Effekte und das abhängig machende Kampf-System an und die Handlung lässt einen endgültig dem Spielrausch verfallen. God of War bietet auf diese Weise rund 30 Stunden vollgepackten Spielspass mit der wohl besten Grafik, die auf der Playstation 4 bisher präsentiert wurde (und beeindruckt auch auf der Basis-Version und weniger aktuellen Fernsehern). Hier wurde weder an der Story noch am Gameplay gespart. Kompromisslos werden die besten Elemente der aktuellen Game-Generation kombiniert – was dem Game den Status als Meilenstein bringen könnte. So schafft "God of War" sogar den Spagat sowohl anspruchsvollen Fans als auch Gelegenheits-Gamern ein wahres Fest zu bieten.

God of War, Playstation 4, zirka 70 Franken

God of War, Playstation 4
God of War, Playstation 4
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God of War, Playstation 4
God of War, Playstation 4God of War, Playstation 4
5 Bilder

Playstation 4: Kriegsgott setzt Meilenstein

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