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KRIMI: Von der Mörderjagd zum Psychothriller

Bestseller-Autor Arne Dahl rechnet «7 minus 1». Aber die Zahl der Opfer ist nur eines der Probleme seiner Ermittler.
Axel Knönagel/dpa
Der schwedische Erfolgsautor Arne Dahl hat eine Vorliebe für Krimiserien. Hat er gerade wieder eine gestartet? (Bild: Sarah Arnald/PD)

Der schwedische Erfolgsautor Arne Dahl hat eine Vorliebe für Krimiserien. Hat er gerade wieder eine gestartet? (Bild: Sarah Arnald/PD)

Ein 15-jähriges Mädchen ist spurlos verschwunden. Der Stockholmer Kommissar tappt mit seinem Team im Dunkeln. Dann geht ein anonymer Hinweis ein. Arne Dahls neuer Krimi «Sieben minus eins» beginnt, als die Polizei die abgelegene Hütte stürmt, in der das Mädchen sein soll. Tatsächlich werden die Polizisten erwartet. Aber der Fall ist damit nicht gelöst. Ganz im Gegenteil.

Berger findet Spuren, die ihn überzeugen, dass er es mit einem Serientäter zu tun hat, der mindestens zwei weitere junge Mädchen entführt und wohl ermordet hat. Er trägt viele Daten zusammen, die eine Verbindung zwischen mehreren Fällen nahe­legen. Er schafft es sogar, eine verdächtige Frau zu identifizieren, die Mitwisserin oder sogar Mittäterin sein könnte.

Und dann wird es persönlich

Plötzlich ist alles anders. Molly Blom taucht auf, Mitarbeiterin einer anderen Polizeieinheit, die auch an Fällen vermisster Mädchen arbeitet. Sie hat mehr Informationen als Berger, der sich ganz plötzlich in der Rolle des Verdächtigen wiederfindet. Der Schlüssel zur Lösung der Fälle, ist Blom überzeugt, liegt in Bergers Vergangenheit verborgen.

Dahl erzählt fast alle Kapitel via Taten und Gedanken des Kommissars. So sind die Leser direkt mit dabei, als der für seine Alleingänge bekannte Berger sich mit seiner Vergangenheit und seinen dunklen Erinnerungen auseinandersetzen muss. Berger ­begreift allmählich, dass er die Figur in einem tödlichen Spiel ist.

«Sieben minus eins» beginnt als klassischer Krimi um eine polizeiliche Untersuchung und entwickelt sich zu einem komplexen Psychothriller. Nach und nach wird deutlich, woher Bergers Faszination für Uhrwerke kommt und warum sich sein Gespür für die zentralen Fragen des Falls immer wieder bewährt.

Arne Dahl (53), der eigentlich Jan Arnald heisst, hat eine Vorliebe für Romanserien. Gleich zehn Romane schrieb er etwa über die schwedische A-Gruppe. Auch Sam Berger und die anderen Ermittler bieten erhebliches Potenzial für weitere Kriminalromane.

Axel Knönagel/dpa
kultur@luzernerzeitung.ch

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