Kritik am Filmfestival
Viktor Giacobbo kritisiert das Zürcher Filmfestival ZFF: Zu viel Influencer und zu wenig Filmschaffende

PR-Show oder relevanter Kulturanlass? Für den Kabarettisten Viktor Giacobbo fehlt es dem Zürcher Filmfestival ZFF an Relevanz. Der Streit auf Twitter.

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Giacobbos Zornanfall über das Zürcher Filmfestival sorgt auf Twitter für viel Wirbel.

Giacobbos Zornanfall über das Zürcher Filmfestival sorgt auf Twitter für viel Wirbel.

Keystone

«Wieso kriegen eigentlich viele echte Filmschaffende (deren Namen ich euch gerne nenne) keine Einladung?» Diese Frage stellte der Kabarettist Viktor Giacobbo einen Tag nach der Eröffnungsfeier des Zürcher Filmfestivals ZFF diese Woche. Weil er eine Lesung der Autorin Ayelet Gundar-Goshen besuchte, habe er das Opening am Donnerstagabend geschwänzt.

Giacobbo monierte den Überhang an Influencern, Models oder Fitness-Coaches am Filmfestival, das sich auf die Fahnen schreibt, gerade für den Schweizer Film eine wichtige Adresse zu sein.

Überhang von Influencern auf dem «Grünen Teppich»?

Die 17. Ausgabe des Zürcher Filmfestivals startete am Donnerstagabend mit dem neuen Film des Schweizer Regisseurs Michael Steiner über das Drama um die vor zehn Jahren von Taliban verschleppten Schweizer Touristen. Das Festival wurde eröffnet von Bundespräsident Guy Parmelin.

Auf dem «Grünen Teppich» blicken liessen sich neben Steiner etwa auch Schauspieler Carlos Leal. Und eine Reihe von «Berufspromis», wie Giacobbo sie nennt, darunter Sara Leutenegger (27), Zeki Bulgurcu (31) und Zoë Pastelle (22), wobei Bulgurcu und Pastelle auch schon Filmauftritte als Schauspieler hatten. (dfu)

Auf Twitter sorgte Giacobbos Zornanfall über das Zürcher Filmfestival für viel Wirbel. Hier zum Schluss die besten Tweets dazu:

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