Brauchtum
Luzerner Nationalrätin wird oberste Chefin der Schweizer Volkskultur

Priska Wismer-Felder übernimmt das Präsidium des grössten Dachverbands der Volkskultur. Die Bäuerin, Jodlerin und CVP-Nationalrätin aus Rickenbach tritt damit in die Fussstapfen ihres verstorbenen Ratskollegen Albert Vitali.

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CVP-Nationalrätin Priska Wismer-Felder aus Rickenbach.

CVP-Nationalrätin Priska Wismer-Felder aus Rickenbach.

Bild: PD

(dvm) Anlässlich der schriftlich durchgeführten Mitgliederversammlung vom 25. Februar 2021 wird die Luzerner Nationalrätin und bekannte Jodlerin Priska Wismer zur neuen Präsidentin der Interessengemeinschaft Volkskultur (IGV) Schweiz und Fürstentum Liechtenstein gewählt, wie es in einer Mitteilung heisst. Wismer werde die Nachfolge vom im Juni 2020 verstorbenen Nationalrat Albert Vitali antreten.

Mit der Person von CVP-Nationalrätin Priska Wismer-Felder könne der Vorstand eine engagierte und mit der Volkskultur bestens verbundene Persönlichkeit zur Wahl als Präsidentin vorschlagen. Die Bäuerin aus Rickenbach sei eine versierte und bekannte Jodlerin und trete seit 1992 in verschiedenen Formationen öffentlich auf. Zudem verfüge sie über eine Chorleiterausbildung und eine Weiterbildung in Begabtenförderung.

Die IG Volkskultur ist der grösste Dachverband der Schweizer Volkskultur: 34 Mitgliederverbände repräsentieren über 400‘000 Aktive.