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KUNST: Vizedirektorin kehrt zur Malerei zurück

Bis vor kurzen war sie Vizedirektorin an der Kunsthochschule Luzern: Jetzt zeigt Karin Mairitsch in einer Ausstellung neue eigene Bilder.
«Aufstieg mit Todesfolge»: Ölgemälde von Karin Mairitsch. (Bild: PD)

«Aufstieg mit Todesfolge»: Ölgemälde von Karin Mairitsch. (Bild: PD)

Vielseitigkeit ist ein herausragendes Markenzeichen von Karin Mairitsch. Die 1968 in Klagenfurt geborene Österreicherin studierte Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Dann nach einigen Ausstellungen und «angewidert vom Kunstmarkt» – entschied sie sich für das Lehramt und absolvierte eine Multimedia-Ausbildung ebenfalls in Wien.

Daneben arbeitete sie als Artdirector in einer Werbeagentur, war Dozentin und Vizerektorin an der Fachhochschule in Salzburg und von 2011 bis 2015 Vizedirektorin für den Bereich Bachelor & Vorkurs an der Hochschule Luzern Design & Kunst in Luzern. Zudem ist sie Autorin und Herausgeberin von mehreren Fachbüchern.

Nun präsentiert sich Karin Mairitsch wieder als Künstlerin. In der Ausstellung «Landinnern. Entgleisung des Dings» in der Galerie im Zöpfli in Luzern zeigt sie 16 Gemälde, die letztes und in diesem Jahr entstanden sind. Zu ihren abstrakten Malereien liess sich die Künstlerin von den Berglandschaften der Schweizer Alpen anregen.

Berge, Wälder, Seen sind zwar erkennbar, doch dominiert werden die Bilder von den markanten farbigen Linien, die ihnen Struktur und Vitalität verleiht. Für zusätzliche Dynamik sorgt das Spiel von Flächen und Linien, das nicht in Harmonie mündet, sondern in spannungsvoller Schwebe verharrt.

Voller Gefühle

Die ausgestellten Gemälde von Karin Mairitsch sind auch innere Landschaften, von Emotionen bewegt, stimmungsvoll expressiv und vehement. Das lässt sich nicht nur in den Bildern erkennen, auch die Bildtitel weisen unmissverständlich darauf hin: «Es gewittert der Zwiespalt in uns», «Von der eisgerutschten Lieblichkeit» oder «Herbstgebilde der Lebendigkeit» solche Titel sprechen Befindlichkeiten an, die nicht in der alpinen Landschaft stecken, sondern durch diese erst geweckt werden.

Kurt Beck

Hinweis

Galerie im Zöpfli, Im Zöpfli 3, Luzern. Do/Fr/So 1316, Sa 10–16 Uhr. Bis 2. August.

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