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Klub der jungen Dichter: Abenteuer im Weltall

Lisa Wiederkehr aus Ettiswil erzählt im "Klub der jungen Dichter", wie man sogar die Sonne besiegen kann.
Lisa Wiederkehr

Es ist Sommer. Die 30-jährige Mia macht sich auf den Weg. Denn heute beginnt ein Riesenabenteuer. Sie reist zusammen mit ihren Freunden Max, Johannes und Jule als erste Menschen auf den Mars.

Lisa Wiederkehr, Ettiswil, 6. Primar.

Lisa Wiederkehr, Ettiswil, 6. Primar.

Die Rakete startet. Alle vier sitzen drin und sind sehr aufgeregt. Die Reise dauert drei Wochen. Die Stimmung in der Rakete ist sehr gut, nur das Essen schmeckt ein wenig wie Hundefutter. Johannes findet am besten und lustigsten, wie einfach alles schwebt. Nach einer Woche machen sie dann einen Zwischenstopp auf dem Mond. Danach fliegen sie weiter, bis sie schliesslich nach drei Wochen auf dem Mars angekommen sind.

Niemand getraut sich, als Erster den Mars zu betreten. Mia wagt es und steigt aus der Rakete. Es ist toll, weil sie auch da immer ein bisschen ober dem Boden schwebt. Dann getrauen sich auch die anderen, aus der Rakete zu steigen. Doch auf einmal geschieht was. Es gibt einen riesigen und sehr lauten Knall. Alle zucken zusammen und verschwinden in der Rakete. «Was war das?», schreit Jule. «Keine Ahnung», antwortet Max. Dann steigen sie langsam wieder aus der Rakete und versuchen den Grund des Knalls zu finden. Auf einmal kommt eine riesige Kugel auf sie zu. Es ist die Sonne, die aus dem Sonnensystem entgleist ist und den Mars angreifen will. Alle sind verzweifelt. «Was sollen wir nur machen? Wir müssen den Mars beschützen.» Doch auf einmal schreit die Sonne: «Ich werde euch mit meinem Feuer besiegen!» Dann hustet sie, und es kommen ganz kleine Flämmchen auf die Astronauten zu. Die Sonne schreit: «Angriff!», und alle kleinen Flämmchen greifen an. Sie haben Waffen und Rüstungen. Mia ruft: «Rückzug!» Alle verschwinden in der Rakete. «Schnell alle rein, wir brauchen einen Plan.»

Johannes hat eine Idee: «Wir müssen uns Wasserpistolen zusammenbauen.» Sie suchen alles, was sie brauchen können, und basteln sich Wasserpistolen. Inzwischen hat die Sonne schon eine ganze Armee gehustet. «Gut», sagt Mia, «wir greifen an.» Doch sie scheitern. Das Wasser, das sie spritzen, schwebt nur davon, und sie haben keine Change. «Rückzug!», schreit Johannes. Alle verschwinden wieder in der Rakete. Sie müssen sich beeilen, bevor die Sonne immer mehr Flammen hustet. Jetzt haben sie einen bombensicheren Plan. Doch wenn der nicht funktioniert, sind sie verloren. Mia ruft zum zweiten Mal: «Angriff!» Alle stürmen aus der Rakete und schlagen mit ihren selbst gemachten Schwertern auf die Flammen ein.

Die Sonne wird wütend und hustet immer schneller. Jule schreit: «Jetzt!» Max lässt die Katapultschnur los. Der Wasserball fliegt in einem Riesentempo, sodass er nicht davon- schwebt, auf die Sonne zu. Sie hoffen und hoffen, und es klappt. Der Wasserball fliegt direkt ins Maul der Sonne. Die Sonne schreit wütend: «Nein, nein, nein!» Und schwebt langsam wieder in Mitte des Sonnensystems. Die Freunde sind überglücklich. Jetzt geniessen sie noch die restlichen Tage auf dem Mars. Dann kehren sie zurück und sind die grössten Helden auf der Erde. Und das nächste Abenteuer steht schon fest: Sie wollen als erste Menschen auf den Jupiter.

Entscheidet mit, welche Geschichte den Spezialpreis gewinnt

Nicht weniger als 5123 Geschichten sind für den «Klub der jungen Dichter» 2018 eingegangen. Zur Auswahl standen das Thema «Feuer und Flamme» sowie ein Textanfang. Wir publizieren die Texte in der Print- sowie in der Onlineausgabe unserer Zeitung. Neu ist, dass ihr, liebe Leserinnen und Leser, mitvoten können. Wir vergeben nämlich einen Publikumspreis für den Text, der auf unserer Homepage am meisten angeklickt worden ist. Hat euch also ein Text gefallen, könnt ihr ihn auch etwa via Facebook weiterempfehlen und so die Klickzahlen noch erhöhen.

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