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LITERATUR: Schreiben gegen die Krankheit

Urs Faes’ Fahrtenbuch «Halt auf Verlangen» ist für den Schweizer Buchpreis 2017 nominiert. Faes liest nächste Woche in Zug.
Urs Faes. (Bild: Ekko von Schwichow)

Urs Faes. (Bild: Ekko von Schwichow)

Der Erzähler muss sich erst auf den Weg machen, um seine Worte zu finden. Auf seiner alltäglichen Fahrt durch die Stadt gelingt ihm dies. Er beobachtet seine Umgebung in der Strassenbahn, mit der er quer durch Zürich in die Klinik oben am Berg fährt, wo er wegen seiner schweren Erkrankung tagtäglich zur Behandlung muss. Stets mit dem möglichen Tod in Gedanken, sieht er sich nicht nur mit seiner Angst, sondern auch mit seinem gelebten Leben konfrontiert. Was hat er versäumt? Was würde er anders machen? Was hat ihn in seinem Leben angetrieben? Erinnerungen werden wach – an seinen Vater, an erste Erfahrungen mit der Liebe, an seine ersten Schreibversuche ... In alldem flammt eine Hoffnung, eine Hoffnung, Halt zu finden, Erleichterung zu erfahren durch das Schreiben.

Urs Faes’ sogenanntes Fahrtenbuch mit dem Titel «Halt auf Verlangen» trägt starke autobiografische Züge. Es ist eine Auseinandersetzung mit dem gesundheitlichen Zerfall, indem sich der Betroffene bewusst dem Leben zuwendet, das Zermürbende beim Namen nennt, um das Schicksal besser tragen zu können. Die Literarische Gesellschaft Zug begrüsst Urs Faes zu einer Lesung im Burgbachkeller am Montag, 4. Oktober, 20 Uhr. (fae)

Hinweis

www.literarische.ch

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