LUZERN: Innerschweizer Filmpreis: Die erste Austragung ist gelungen

Am Wochenende ging der erste Innerschweizer Filmpreis über die Bühne. Die Veranstalter zogen ein positives Fazit. Und es soll weitergehen.

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Nicht nur um Förderbeiträge ging es am Wochenende beim Innerschweizer Filmpreis, sondern auch um Begegnungen zwischen Filmschaffenden und Publikum im Rahmenprogramm. (Bild: Emanuel Ammon/PD)

Nicht nur um Förderbeiträge ging es am Wochenende beim Innerschweizer Filmpreis, sondern auch um Begegnungen zwischen Filmschaffenden und Publikum im Rahmenprogramm. (Bild: Emanuel Ammon/PD)

Die Förderung des Zentralschweizer Filmschaffens hat einen grossen Schritt gemacht: Beiträge in der Höhe von 590000 Franken hat die Albert-Koechlin-Stiftung (AKS) dieses Wochenende im Rahmen des ersten Innerschweizer Filmpreises übergeben (siehe ausführliche Berichterstattung über die Preisverleihung inkl. aller prämierten Filme und Personen in der Sonntagsausgabe).

Gestern ging die Veranstaltung mit dem zweiten Tag der öffentlichen Vorführungen der Filme und des Rahmenprogramms im Bourbaki und im Stattkino zu Ende. Alles sei auf grossen Publikumszuspruch gestossen, vermeldete die AKS gestern. Die Gelegenheit, Filme in Anwesenheit der Preisträger mit anschliessenden Gesprächen zu sehen, sei rege genutzt worden. Einzelne Vorstellungen seien frühzeitig ausgebucht gewesen.

«Ein Meilenstein für den Innerschweizer Film»

Der Blick hinter die Kulissen, den viele Vertreter der Filmbranche anboten, ermöglichte dem Publikum auch die Teilnahme an Workshops wie «Live-Kolorieren eines Trickfilms». Ein Podium zeigte Ideen, wie der Rückstand der Unterstützung durch die öffentliche Hand im Vergleich zu den anderen Regionen der Schweiz aufgeholt werden könnte. Seine ausverkaufte Uraufführung erlebte der Kurzfilm «Rewind Forward» von Justin Stoneham, der als Sieger aus dem anderen AKS-Förderformat, dem Ideenwettbewerb zum Innerschweizer Nachwuchs-Kurzfilmwettbewerb, hervorgegangen war.

Für Simon Koenig, Geschäftsführer Filmbüro Zentralschweiz, war das Wochenende für den Innerschweizer Film ein Meilenstein, zumal der Filmpreis nun alle zwei Jahre ausgerichtet werden soll. Auf die Frage, warum die Preisträger schon im Vorfeld bekannt waren und damit auf ein Stück Spannung verzichtet wurde, meinte er: «Das ist der Stil der AKS: Es geht nicht um Spektakel, sondern um eine unaufgeregte, aber breit wirksame Förderung hiesigen Filmschaffens.»

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