Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Luzern: Neue Webseite zeigt das wahre Zuhause von Carl Spitteler

Die Carl-Spitteler-Stiftung Luzern baut eine Webseite auf, die unter anderem über das Leben des Dichters und seine Werke informiert. Sie bietet auch Bilder und Unterrichtsmaterialien für Lehrer.
Dominik Riedo*
Carl Spitteler. (Bild: PD)

Carl Spitteler. (Bild: PD)

«Ich richte mich in der Welt ein. Aber glücklicher, freudiger, fühle ich mich in der Kunst. Klemmt mich zwischen zwei Buchdeckel oder erfindet eine Maschine, bei der ich magisch auch nach 100 Jahren noch erscheinen kann, dann werde ich Euch danken.» Besagte Erfindung, sie ist da: Es gibt eine neue Webseite über Carl Spitteler. Programmiert hat sie die Carl-Spitteler-Stiftung Luzern, die seit 1975 versucht, das Werk des Dichters, der insgesamt 33 Jahre in Luzern gelebt und gewirkt hat und hier verstorben ist, am Leben zu erhalten. Eine nicht immer leichte Aufgabe, die aber in diesem Jahr (100 Jahre Literaturnobelpreis) neuen Schwung aufgenommen hat.

Unter anderem eben auch die neue Webseite, die kürzlich freigeschaltet worden, aber noch weiter im Aufbau ist. Sie soll am Ende informieren über das Leben des Dichters, seine Werke, den Spaziergang, den Luzern Tourismus zu Spitteler organisiert (mit allen Stationen auf der Webseite) und auch auf Aktuelles aufmerksam machen. Vor allem aber soll sie Bilder bieten, Lesungen der Texte, Filme über Spitteler und Unterrichtsmaterial für Lehrerinnen und Lehrer.

Direkt vor Ort Informationen aufrufen

Die Webseite lädt dazu fast unbegrenzt ein. Sie beginnt sehr allgemein mit dem tabellarischen Lebenslauf und geht dann mittels Klicks immer tiefer ins Leben von Spitteler. Etwa indem man einen mehrseitigen Text über den Zusammenhang zwischen der Bruchstrasse 20 in Luzern und dem Dichter findet oder auf einem Bild schauen kann, wie die gerade eben gesetzte Gedenktafel am Carl-­Spitteler-Quai (vor der sogenannten «Liegenden», ein Denkmal zu Ehren des Dichters) aussieht. Umgekehrt können vor den wichtigen Punkten in der Stadt (Gedenktafeln am Quai, in der Bruchstrasse, bald am ehemaligen Wohnhaus) mittels QR-Codes Texte von der Webseite aufgerufen werden, die Interessierte auf verschiedene Sprachen über das vor ihnen Stehende aufklären.

Vielleicht lässt man sich auch dazu verführen, die Grosslesung des «Olympischen Frühlings» am Spitteler-Quai vom 29. August bis 14. September zu besuchen, oder man kommt spontan vorbei an einem der vielen Veranstaltungsorte am 14. September bei «Luzern feiert Carl Spitteler». Man findet die nötigen Informationen auf der Webseite.

Hinweis: *Dominik Riedo ist Vizepräsident der Carl-Spitteler-Stiftung Luzern. www.carlspitteler.ch.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.