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Luzerner Gameentwickler sendet Spieler zum Mond

In seinem neuesten Spiel bietet der Luzerner Spieleentwicker Christian Schnellmann ein besonderes Erlebnis: surfen auf dem Mond.
Federico Gagliano
Screenshot aus "Moon Surfing" (Bild: PD)

Screenshot aus "Moon Surfing" (Bild: PD)

"Moon Surfing" verrät bereits alles im Titel: Im Spiel surft der Spieler auf einem Brett auf der Mondoberfläche umher. Entwickelt wurde das Game vom Luzerner Christian Schnellmann. Es ist bereits sein siebtes Mobile-Spiel - das Prozedere ist aber immer gleich. "Ich beginne immer mit der Spielmechanik", erzählt er im Interview. Erst danach erarbeitet er die restlichen Details. Bei "Moon Surfing" begann er beispielsweise nur mit einer weissen Box, die auf einer grünen Fläche surfte. Etwa vor einem Jahr entstand dann die Idee, das Spiel könnte auf dem Mond stattfinden.

Die Gebiete des Mondes wurden mittels Algorithmus erstellt: 5184 Bereiche sind es insgesamt. Die ersten Gebiete sind dabei visuell vom Apollo-Programm der Nasa inspiriert. "In späteren Zonen lässt sich der Algorithmus mehr Freiheiten, was die Topografie anbelangt", erklärt Schnellmann. Spieler sollen die dunkle Seite des Mondes erkunden - und andere wissen lassen, wie weit sie es geschafft haben. Das Spiel zeigt nämlich an, welcher Spieler als letzter in einem Gebiet war.

Screenshot aus "Moon Surfing" (Bild: PD)

Screenshot aus "Moon Surfing" (Bild: PD)

Grundspiel kostenlos

Im Spiel geht es aber vor allem darum, Flaggen unter Zeitdruck zu erreichen. Der Spieler sieht, wo die Flaggen platziert sind. Es liegt am Spieler, den kürzesten Weg zu finden. Manchmal lohnt sich ein Umweg, denn Sprünge bringen einen Vorteil: Befindet sich das Brett in der Luft, wird die Zeit angehalten.

Wie bei seinen bisherigen Projekten hat Schnellmann das Spiel komplett alleine entwickelt, von der Idee bis zur Musik. Stolz ist er besonders auf die Erdkugel, die man über sich im Spiel sieht. Diese rotiert ganz leicht, wenn man genau hinschaut. War dieses Detail schwer umzusetzen? "Überhaupt nicht", lacht Schnellmann. Die Herausforderung bei einem solchen Spiel sei es eher, den richtigen Rhythmus im Spiel zu finden. Wie schnell soll das Brett fahren? Wie stark ist die Schwerkraft? Wie viele Erhöhungen sollen auf dem Weg sein? Auf all diese Fragen musste Schnellmann eine Antwort finden. Seit Anfang Monat ist das Spiel nun für iOS- und Androidgeräte erhältlich und wurde an einzelnen Tagen über 30000 mal heruntergeladen.

Die ersten Bereiche des Spiels sind kostenlos zugänglich. Wer die ganze Mondoberfläche erkunden will, zahlt zwei Franken. Schnellmann will das Spiel aber noch erweitern. Seit dem letzten Update können Spieler mit dem Brett nun einige Tricks durchführen. "Ich möchte noch ein paar mehr davon ins Spiel bringen", sagt er. Was sein nächstes Projekt wird, weiss er noch nicht. Er habe aber einige Spielmechaniken im Kopf, an denen er arbeiten möchte. Bis dahin bleibt er aber auf dem Mond.

Video: Trailer zu "Moon Surfing"

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