LUZERN/NIDWALDEN/URI: Drei Berliner Atelieraufenthalte vergeben

Drei Kunstschaffende aus den Kantonen Luzern, Nidwalden und Uri werden im Jahr 2018 für je vier Monate in der Atelierwohnung der Zentralschweizer Kantone in Berlin leben und arbeiten.

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Die Luzerner Künstlerin Delia Hess arbeitet zur Zeit an ihrem ersten Animationsfilm. (Bild: PD)

Die Luzerner Künstlerin Delia Hess arbeitet zur Zeit an ihrem ersten Animationsfilm. (Bild: PD)

Für die Vergabe der Atelierspenden waren die jeweiligen Kulturkommissionen der Kantone zuständig. In Uri ist die Wahl auf die bildenen Künstler Peter Spillmann und Susanne Schär gefallen. Sie arbeiten seit 2000 als
Künstlerpaar im gemeinsamen Atelier in Basel. Das Berliner Atelier werden sie von Februar bis Mai 2018 nutzen. Im Anschluss und bis im September kann der Nidwaldner bildende Künstler Pilipp Wyrsch das Berliner Atelier nutzen. Vom Oktober 2018 bis Januar 2019 arbeitet die Trickfilmemacherin und Illustratorin Delia Hess aus Luzern in Berlin.

Seit Juli 2003 bieten die Kantone Luzern, Nidwalden, Uri und Glarus Kunstschaffenden aus mehreren Sparten einen viermonatigen Aufenthalt in Berlin-Mitte als Atelierstipendium an. Das Zentralschweizer Atelier befindet sich in einem eigens für Ateliers zur Verfügung stehenden Haus in Berlin-Wedding. Neben dem Kanton Zürich sind ebenfalls die Kantone Basel-Stadt, Freiburg, Genf und Wallis eingemietet.

pd/cv

Peter Spillmann ist in Uri aufgewachsen und arbeitet mit Susanne Schär im gemeinsamen Atelier in Basel. (Bild: PD)

Peter Spillmann ist in Uri aufgewachsen und arbeitet mit Susanne Schär im gemeinsamen Atelier in Basel. (Bild: PD)

Der Nidwaldner Künstler Philipp Wyrsch vor einer Wandinstallation. (Bild: PD)

Der Nidwaldner Künstler Philipp Wyrsch vor einer Wandinstallation. (Bild: PD)