Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

MALTERS: Eine musikalische Reise durch die Trickfilmgeschichte

Der Projektchor Malters sang Lieder aus bekannten Trickfilm-Klassikern. Dabei kamen nicht nur die Ohren der Zuschauer auf ihre Kosten.
Der Projektchor Malters mit 150 Mitgliedern begeisterte am Freitagabend in der Pfarrkirche Malters sein Publikum. (Bild: Boris Bürgisser)

Der Projektchor Malters mit 150 Mitgliedern begeisterte am Freitagabend in der Pfarrkirche Malters sein Publikum. (Bild: Boris Bürgisser)

Die Malterser Pfarrkirche ist randvoll gefüllt am Freitagabend, als die 150 Sängerinnen und Sänger des Projektchors Malters sich für den Auftritt bereitmachen: «Film ab» heisst das Programm. Ebenso farbig, bunt wie das Outfit der Chormitglieder kommt auch der Abend daher. Elsbeth und Mario Thürig-Hof­stetter stehen abwechslungsweise am Dirigentenpult. In einem «recht ehrgeizigen Probeplan», so Mario Thürig, haben sie in 15 Proben seit dem letzten Mai das Programm erarbeitet. Begleitet von einer bewährten Projektband bringen sie musikalische Hits aus der Welt des Trickfilms auf die Bühne.

Filmsequenzen eingebaut

Nicht nur das Ohr soll auf seine Kosten kommen, auch das Auge wird mit einbezogen. So flitzen in den eingespielten Trickfilmszenen auf der aufgespannten Leinwand über dem Chor etwa Tom & Jerry; Mogli ruft sich aus dem «Dschungelbuch» in liebevolle Erinnerung; Wickie und die starken Wikinger tragen ihre Abenteuer aus, und Biene Maja und weitere Trickfilmfiguren lassen wohl manch einen im Publikum in Kindheitserinnerungen eintauchen. Das Ehepaar Elsbeth und Mario Thürig-Hofstetter gibt jeweils abwechselnd eine kurze Einführung in die nächste Filmsequenz. Dann legen die schmissige Band und die Sängerinnen und Sänger los. Dem Dirigentenpaar gelingt es ausgezeichnet, ihre Begeisterung auf den Chor zu übertragen und die Sängerinnen und Sänger von Beginn weg in volle Fahrt zu bringen. Stark in den Stimmen, präzise auch in den vielen Rhythmuswechseln, in den Tempi – mal schnell, geschwind, wirbelnd und dann wieder getragen sentimental. Reibungslos sind die Übergänge zwischen Chor und Filmsequenzen. Die Solisten stammen allesamt aus dem Chor und setzen gelungene Akzente. Mit dem Song «Vielen Dank für die Blumen» aus einem Tom &Jerry-Intro steigt etwa Franz Vogel in die Fussstapfen Udo Jürgens’, der diesem Titel einst den deutschen Stempel aufgedrückt hatte.

«Ein eindrückliches Erlebnis»

Standing Ovations sind dem Chor sicher. Die Beteiligten waren entsprechend glücklich: «Ja, wir sind sehr zufrieden – es ist inzwischen wirklich ‹unser Chor› mit vielen langjährigen, aber auch immer wieder neuen Mitgliedern», sagt Mario Thürig. Gut zwei Drittel der Sängerinnen und Sänger stammen aus Malters und der näheren Umgebung. Immer wieder könnten so auch Leute begeistert werden, bei kirchlichen Projekten mitzumachen. Freude und Zufriedenheit sind auch auf den Gesichtern der jungen Solistinnen zu erkennen: «Es ist wirklich ein eindrückliches Erlebnis, vor dieser Kulisse zu singen und diesen Chor im Hintergrund zu haben», sagt etwa Corinne Zihlmann. «Da gehört etwas Lampenfieber schon dazu.»

Hannes Bucher

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.