Museum im Bellpark bietet Kunst online

Kunstschaffende von nah und fern liefern Beiträge, damit es via Website immer wieder etwas zu entdecken gibt.

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«The Remains of Clarity» von Urs Lüthy passt in eine Zeit, wo von Klarheit wenig übrig bleibt.

«The Remains of Clarity» von Urs Lüthy passt in eine Zeit, wo von Klarheit wenig übrig bleibt.

Bild: PD

«Die aktuelle Situation kann ja auch eine Chance sein, mal etwas zu wagen, das man sonst weniger tun würde», erklärt Otto Durrer, Präsident des Vereins Museum im Bellpark. So habe man das Projekt «Walkie Talkie» gestartet, einen Beitrag zur «kulturellen Grundversorgung in schwierigen Zeiten». Die Idee: Das Museum bringt auf seiner Website täglich Beiträge von einem Kunstschaffenden, einer Kuratorin bzw. einem Kurator oder sonst einer Person aus dem Kulturleben.

«Wir haben Künstlerinnen und Künstler von nah und fern um einen Beitrag gebeten», führt Otto Durrer aus. «Ob Videoclips, Fotos, Tonspuren, Atelierbesuche oder Homestories – mal kommentieren die Beiträge die aktuelle Lage, mal sind es Momentaufnahmen aus dem Alltag in ungewöhnlicher Zeit. So schaffen wir trotz sozialer Distanz Nähe und setzen die Diskussion um Kultur fort.»

Gestern zum Beispiel fand man auf der Website das Bild «The Remains Of Clarity» (rechts) von Urs Lüthi mit einem Gruss des Künstlers aus Bayern. Dazu eine Ateliersicht von Fabian Treiber sowie Videos von Olga Titus und Lutz & Guggisberg. Das kann heute schon wieder anders sein, das Angebot soll laufend wechseln. Otto Durrer: «Wir freuen uns besonders, wenn Leute die Website nicht nur besuchen, sondern sich mittels Fragen und Anregungen mit uns austauschen.» (are)

Hinweis

www.bellpark.ch