Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

MUSIKLEGENDE: Queen-Gitarrist Brian May wird 70

Brian May feiert heute seinen 70. Geburtstag. Er gehört seit Jahrzehnten zu den stilbildenden Rockgitarristen. Seine erste E-Gitarre musste er wegen Geldmangel noch selbst bauen.
Brian May mit seiner «Red Special»-Gitarre. (Bild: Ferdy Damman/EPA)

Brian May mit seiner «Red Special»-Gitarre. (Bild: Ferdy Damman/EPA)

Backgroundsänger und Gitarrist von Queen, einer der erfolgreichsten Bands der Welt, Tierschützer und Sammler von stereoskopischen Bildern seit dem viktorianischen Zeitalter: Brian May wird es auch mit 70 nicht langweilig. Samtjackett, weisses Hemd und Pudelfrisur, dazu seine Gitarre «Red Special» – das ist Brian May. Nach dem Aids-Tod von Queen-Frontmann Freddie Mercury 1991 war er vor allem als sanftmütiger Gitarrist einer Band bekannt, deren beste Jahre schon lange vorbei sind.

Seit er seinen Blog «Brian’s Soapbox» schreibt, findet er immer wieder neue Gründe, um sich aufzuregen: Mal ist es die Entfernung der Flugsitze zum Fenster in der ersten Klasse, und gegen die Fuchsjagd hat er auch einiges zu sagen. May verteidigte sein Engagement für den Tierschutz im «Mirror»: «Ich habe mir immer versprochen, dass ich – wenn ich meine Träume erfüllt habe – ein Jahr meines Lebens widmen werde, um das Leben von Tieren zu verbessern.» Am Mittwoch, 19. Juli, wird der meinungsstarke Rockstar mit dem Doktortitel in Astrophysik 70 Jahre alt.

Rocksongs zum Mitsingen als Erfolgsrezept

May wuchs als Einzelkind im grünen Westen Londons auf. Sein Vater – ein technischer Zeichner – spielt Klavier und Ukulele. Der sieben Jahre alte Brian steht auf Gitarren. «Als Kind war mir nicht bewusst, dass wir wirklich arm waren», erzählte May dem «Guardian». Die Eltern kratzen das Geld für seine erste akustische Gitarre zusammen. «Mit 16 wollte ich verzweifelt eine richtige E-Gitarre haben, aber wir konnten sie uns nicht leisten, also begannen Dad und ich, eine zu bauen.» Heraus kommt die «Red Special», die er auf jedem Konzert spielt und die auf jedem Queen-Album zu hören ist. Auf Tournee hat sie sogar ihren eigenen Leibwächter. Brian May ist ein so gradliniger Rocker, dass es überrascht, dass er 1971 mit dem überkandidelten und charismatischen Dandy Freddie Mercury auf der Bühne steht. «Rock war eine Show. Man konnte nicht sagen, wer schwul war und wer nicht, und warum sich überhaupt die Mühe machen?»

Bevor Queen weltweit die Stadien mit ihren opernhaften Shows füllen, schocken sie ihr Publikum: Songs mitzusingen und zu tanzen, ist damals extrem uncool, normalerweise sitzen die Fans auf dem Boden und nicken zur Musik. «Deshalb schrieben wir ‹We Are the Champions›, ‹We Will Rock You› und ‹Radio Ga Ga› – damit konnte das Publikum bewusst Teil der Show werden», sagte May in der «Times».

dpa/mm

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.