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MUSIKSAISON: Sinfonieorchester streicht das Violoncello heraus

Das Luzerner Sinfonieorchester (LSO) stellt in der Saison 2015/16 von den Instrumenten das Violoncello ins Zentrum. Ein weiterer Schwerpunkt ist der italienische Komponist Ferruccio Busoni, der 2016 seinen 150. Geburtstag feiern würde.
Am Zaubersee Festival im Jahr 2013 spielte der Cellist Steven Isserlis.zusammen mit Alexander Melnikov am Flügel auf der Bühne des KKL. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Am Zaubersee Festival im Jahr 2013 spielte der Cellist Steven Isserlis.zusammen mit Alexander Melnikov am Flügel auf der Bühne des KKL. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Busoni lebte während des ersten Weltkrieges in Zürich im Exil. Er ist nicht der einzige Komponist mit einem Bezug zur Schweiz, der in der 210. Konzertsaison des LSO berücksichtigt wird. Auch Brahms, der in Thun mehrmals den Sommer verbrachte, sowie Rachmaninoff und Wagner, die zeitweise am Vierwaldstättersee lebten, werden gespielt.

Ein wichtiges Instrument der nächsten Konzertsaison ist gemäss einer Mitteilung des LSO das Violoncello. Cellisten wie Gautier Capuçon, Steven Isserlis und Truls Mørk treten auf. Eine der drei Uraufführungen, die das LSO spielen wird, ist ein Werk für das Violoncello, nämlich "Lieux retrouvés" von Thomas Adès. Weitere Weltpremieren stammen von Jan Esra Kuhl und Katharina Rosenberger. "The Waves" von Keiko Abe ist eine Schweizer Erstaufführung.

Ferner hebt das LSO in seiner Mitteilung die Pianisten Kun-Woo Paik, Nelson Freire und Gabriela Montero, die Sopranistin Julia Lezhneva und den Violinisten Vadim Gluzman hervor. Zudem erhalten zahlreiche junge Künstler die Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen. (sda)

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