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NID-/OBWALDEN: Fremdes im eigenen Kulturerbe

Die Europäischen Tage des Denkmals finden hauptsächlich am Samstag und Sonntag statt. Auch in unseren Kantonen gibt es zahlreiche Veranstaltungen.
Denkmalpfleger Peter Omachen (von links) besucht mit Erich Vogler und Beda Dillier die Baustelle im Majorenhaus in Alpnachstad. (Bild: Corinne Glanzmann)

Denkmalpfleger Peter Omachen (von links) besucht mit Erich Vogler und Beda Dillier die Baustelle im Majorenhaus in Alpnachstad. (Bild: Corinne Glanzmann)

pd/red. Auf zum Europäischen Tag des Denkmals. Oder wie die Veranstaltung von heute Abend in Beckenried heisst: «Auf nach Westen». Auf der Spurensuche nach kulturellen Einflüssen begeben sich ab 20 Uhr in der Ermitage Referenten und Publikum – bildlich gesprochen – auf den Nidwaldner Teil des 2340 Kilometer langen Teils des Schweizer Jakobsweges und versuchen herauszufinden, was diesen und auch andere Wege so einzigartig macht.

Wo Eigenes Spuren hinterlassen hat

«Austausch und Einfluss» lautet denn auch das Motto der diesjährigen Europäischen Tage des Denkmals, die hauptsächlich am 12. und 13. September stattfinden. Auch in Nidwalden und Obwalden wird zu zahlreichen Veranstaltungen und Begehungen eingeladen (jeweiliges Programm siehe Kasten).

An Denkmälern wird eindrücklich sichtbar, dass die eigene Kultur immer auch eine Kultur des anderen ist. Ausgehend von dieser Feststellung wollen die Denkmaltage die zahlreichen Einflüsse des Fremden im Schweizer Kulturerbe entdecken und der Frage nachgehen, wo Eigenes andernorts seine Spuren hinterlassen hat.

Viele Institutionen stehen dahinter

Überhaupt durchführbar werden die Denkmaltage durch die namhaften Beiträge vom Bundesamt für Kultur und von der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften. Weitere Partner sind der Bund Schweizer Architekten, die Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, der Schweizer Ingenieur- und Architektenverein, der Schweizerische Verband für Konservierung und Restaurierung und die Schweizerische Unesco-Kommission.

Hinweis

Weitere Informationen: www.hereinspaziert.ch

Obwaldner Anlässe

Denkmälerred. Unter anderem kann man am Samstag in Alpnachstad von 10 bis 15 Uhr das Majorenhaus von 1862 (Fabrikantenvilla) neben der Pilatusbahn-Talstation besichtigen. In Giswil steht das restaurierte Pfarrhaus Rudenz von 13 bis 17 Uhr offen, und in Engelberg öffnet am Sonntag das aktuell geschlossene Hotel Europäischer Hof für Besucher die Türen: Um 14 Uhr gibt es eine einstündige Führung durch das ehemalige Grandhotel. In Sarnen wird ein Dorfspaziergang um 10.30 Uhr (Treffpunkt Dorfplatz) angeboten. Denkmalpfleger Peter Omachen referiert über die Ortsbildpflege.

Nidwaldner Anlässe

Denkmälerred. Nidwalden bietet ein reichhaltiges Angebot: Am Samstag gibts von 13 bis 13.45 Uhr eine Führung zum Winkelried-Denkmal (erstes Nationaldenkmal der Schweiz) in Stans, und von 11 bis 12 Uhr findet im Atelier von Matt am Hans-von-Matt-Weg 5 in Stans ein Stammtisch statt mit Politikern und Denkmalpfleger Gerold Kunz. In Oberdorf kann man sich von 15 bis 15.45 Uhr durch die restaurierte Kirche St. Heinrich führen lassen. Am Sonntag zeigt Kurator Jo Müller im Bürgenstockdepot (Pen-sion Trogen) von 10 bis 15 Uhr seine sorgsam zusammengetragenen Kulturobjekte des Resorts.

Detailaufnahme des Winkelried-Denkmals. (Bild: PD)

Detailaufnahme des Winkelried-Denkmals. (Bild: PD)

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