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Gedenkausstellung für Maria Hafner: Noch einmal explosives Leuchten und innere Einkehr

Die Luzerner Kunsthandlung Pigmento blickt auf das Schaffen der Zuger Malerin Maria Hafner zurück. Die im Dezember 2018 verstorbene Künstlerin verband Poesie mit Kraft.
Susanne Holz
Sie arbeite so lange an einem Bild, bis das Licht wahrnehmbar werde, sagte Maria Hafner einmal. Bild: PDSie arbeite so lange an einem Bild, bis das Licht wahrnehmbar werde, sagte Maria Hafner einmal. Bild: PD
Sie arbeite so lange an einem Bild, bis das Licht wahrnehmbar werde, sagte Maria Hafner einmal. Bild: PDSie arbeite so lange an einem Bild, bis das Licht wahrnehmbar werde, sagte Maria Hafner einmal. Bild: PD
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Noch einmal explosives Leuchten und innere Einkehr

Die Kunst habe ihr viel Einsicht ins Leben gegeben, so die Zuger Künstlerin Maria Hafner Ende März 2013 bei einem Gespräch in ihrem Atelier anlässlich ihres 90. Geburtstags am 1. April 2013. Inmitten ihrer leuchtend abstrakten Werke im Dachgeschoss ihres Hauses war sie sich sicher: «Ich habe so viele schöne Dinge verwirklicht in der zweiten Lebenshälfte, ich bin überzeugt, das geht auf der anderen Seite weiter.»

Nun ist Maria Hafner vergangenen Dezember im Alter von 95 Jahren sanft entschlafen – sie hat «die Seite gewechselt». Man erinnert sich gut an das Gespräch unterm Dach, inmitten ihrer farbenfrohen Bilder, im Raum, der schon ihr Kinderzimmer war. Hier habe sie als Achtjährige auf dem Fenstersims gesessen, den Blick auf den Pilatus gerichtet. Die 1923 geborene Künstlerin erzählte von einst, als sie Germanistik, Pädagogik und Logopädie studierte und als Logopädin arbeitete, bis sie schwer erkrankte. Wieder genesen, begann für Maria Hafner so etwas wie der zweite Teil ihres Lebens.

Sie hospitierte an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Luzern, bildete sich weiter in London, den USA und Israel/Palästina. Ab 1970 arbeitete Hafner als freischaffende Malerin.

Expressive Werke einer sensiblen Künstlerin

Noch im Alter von 89 Jahren schuf die Zugerin einen Bilderzyklus zu König David. Mit biblischen Texten setzte sich die Künstlerin in ihren expressiven Bildern oft auseinander. Eine Auswahl ihrer Kunst zeigt nun eine Gedenkausstellung in Luzern. Und in der Zuger St.Johanneskirche ist am 21. September eine Uraufführung von Carl Rütti zu hören, nach Bildern von Maria Hafner: «David – König, Sänger und Prophet».

Hinweis

Maria Hafner, Gedenkausstellung, 17.–28. 9., Kunsthandlung Pigmento, Schwanenplatz 7, Luzern. Vernissage: 14.9., 12.00. Geöffnet Di–Fr 9–12/13.30–18.00; Sa 9–15.00. www.pigmento.ch

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