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Die Pop-Jazz-Band Hinterwonderland tauft ihr erstes Album in Ebikon

Die Band Hinterwonderland tauft am Mittwoch, 23. Januar, in Stans und am Samstag, 2. Februar, in Ebikon, ihr erstes Album.
Pirmin Bossart
Hinterwonderland mit (von links) Arno Troxler, Peter Estermann und Simon Kaufmann. (Bild: PD)

Hinterwonderland mit (von links) Arno Troxler, Peter Estermann und Simon Kaufmann. (Bild: PD)

Das Piano-Spiel von Peter Estermann macht es einem leicht, schnell warm mit dieser Musik zu werden. Die Eleganz blendet nicht, das Virtuose ist klug dosiert, die Emotion ist heiter, der Puls gelassen, das Herz offen für die Melodien. Dazu kommen die Flows des Bassisten Simon Kaufmann und die minimalistischen Akzente von Arno Troxler am Drum. Es ist Musik, für deren unprätentiöses Sein und Entwickeln man sofort durchlässig wird.

Das Trio nennt sich Hinterwonderland und wurde 2015 gegründet, wobei die drei Musiker schon seit über zehn Jahren in diversen Formationen zusammengearbeitet haben. «Hinterwonderland» spiegelt die Herkunft zumindest von Kaufmann und Troxler, die in Willisau aufgewachsen sind. 2017 konnte man das Trio an monatlichen Konzerten im Neubad erstmals kennenlernen. 2018 wurde in den Hardstudios Winterthur das erste Album »Few And Far Between» aufgenommen, das nun vorliegt.

Grosser Spielraum für eigene Interpretationen

Die neun Stücke stammen von Peter Estermann. Es sind thematisch und melodische klar konzipierte Essenzen, die den Musikern einen grossen Spielraum für eigene Interpretation und Improvisation lassen. Estermann ist ein vielseitiger und gefragter Musiker, der seine Karriere mit der Ende der 1990er Jahre hippen Triphop-Jazzband Kubus begann. Heute spielt er unter anderem mit den Bands «Frank» und «Guy Vincent» und schreibt Theatermusiken (Theater Aeternam, Werkstatt für Theater).

Wie Estermann, sind auch Simon Kaufmann und Arno Troxler Absolventen der Jazzschule Luzern. Kaufmanns Bass-Spiel ist mit seinen singenden Linien nahezu gitarristisch. Troxler, auch bekannt als Leiter des Jazz Festivals Willisau, federt, zischelt und klopft sich mit seinem souveränen Reduktionsspiel durch die Tracks und gibt ihnen Bodenhaftung. Dem Trio gelingt es, den Jazz aus dem Hinterland des Verstaubten zu holen und ihn mit einer feinen Pop-Sensibilität ungekünstelt frisch zu halten.

Hinterwonderland: Few And Far Between», CD, Eigenverlag.
CD-Release-Konzerte: 23. Januar, 20 Uhr, Chäslager Stans.
2. Februar, 20 Uhr, Löwensaal Ebikon.
Infos und Hörproben: www.hinterwonderland.ch

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