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Rückblick Kultur: Motti erobert die ­Herzen der Zuschauer

Die Verfilmung des Romans «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse» war die erfolgreichste Schweizer Produktion des Jahres.
Kino: Motti und seine «Mame»: Joel Basman und Inge Maux im Film «Wolkenbruch». (Bild: DCM)

Kino: Motti und seine «Mame»: Joel Basman und Inge Maux im Film «Wolkenbruch». (Bild: DCM)

Schon der Roman des Zürchers Thomas Meyer war höchst amüsant: die Geschichte vom gläubigen Juden Motti Wolkenbruch, der sich in eine Schickse, eine Nichtjüdin, verliebt. Das Werk überzeugte durch die Sprache, Deutsch und Jiddisch, und die überzogene Zeichnung seiner Figuren, verankert im jüdisch-orthodoxen Milieu von Zürich-Wiedikon. Bei der Verfilmung nahm Regisseur ­Michael Steiner das Heft in die Hand, und er erwies sich nach «Mein Name ist ­Eugen» aus dem Jahr 2015 wieder als Komödienmacher. Eine Komödie mit Publikumspotenzial: Gestartet am 25. Ok­tober, wurde nach rund sechs Wochen Spielzeit die 200 000-Kinozuschauer-Marke geknackt. Und «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse» zum erfolgreichsten Schweizer Film des Jahres. Wesentlich dazu bei trägt Joel Basman in der Hauptrolle. (reg)

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