Russische Romantik im Salon

Hochkarätige russische Künstler gestalten innerhalb von fünf Tagen zehn Konzerte, deren Programme für das Zaubersee-Festival des Luzerner Sinfonieorchesters zusammengestellt wurden.

Urs Mattenberger
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Soeben hat das Luzerner Sinfonieorchester das Programm des Zaubersee-Festivals mit russischer Musik veröffentlicht, dessen neunte Ausgabe vom 13. bis 17. Mai stattfindet. Hochkarätige Künstler wie der Pianist Nikolai Lugansky, die Mezzosopranistin Ekaterina Semenchuk oder der Trompeter Sergei Nakariakov gestalten innerhalb von fünf Tagen zehn Konzerte, deren Programme für das Festival zusammengestellt wurden.

 Der russische Trompeter Sergei Nakariakov.

 Der russische Trompeter Sergei Nakariakov.

Bild: PD

Was unter anderem die Popularität russischer Musik ausmacht, zeigt das einzige Sinfoniekonzert des Kammermusikfestivals. Das Luzerner Sinfonieorchester beweist mit Werken von Anatoli Ljadow, Prokofjew und Rachmaninow, wie die «Russische Romantik» (so der Konzerttitel) bis weit ins 20. Jahrhundert nachwirkte. (Leitung: Peter Oundjan).

Nikolai Luganski, der Solist in Prokofjews zweitem Klavierkonzert, gibt zudem ein «Fin-­de-Siècle»-Rezital im Hotel Schweizerhof und steht damit für eine Programmphilosophie, die einzelne Künstler in unterschiedlichen Zusammensetzungen versammelt. So singt Ekaterina Semenchuk im Schweizerhof (mit Solisten des Luzerner Sinfonieorchesters) Lieder von Tschaikowsky und macht die St.Charles Hall in Meggen mit Borodin und Rachmaninow zum «Musiksalon». Nakariov wirkt in Strawinskys «Histoire-du-soldat»-Suite mit, weitere Gäste sind die Akkordeonistin Ksenija Sidorova sowie das Brentano- und Danel-Streichquartett).

Programm: sinfonieorchester.ch