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Komödie von Oliver Parker über selbstironische Underdogs

Der Buchhalter Eric steckt in einer Lebenskrise. In einem Amateurteam für Synchronschwimmen sucht er neuen Lebenssinn – zusammen mit sieben anderen Männern. «Swimming with Men» erzählt ihre Geschichte mit trockenem Humor.

Das Leben kann hart sein, vor allem als Mann in der Midlife-Crisis. Als es beim britischen Buchhalter Eric (Rob Brydon) so weit ist, kauft er kein Motorrad und wird auch nicht Marathonläufer. Er wählt einen anderen Weg – und tritt einem Synchronschwimmteam für Männer bei.

Alle Mitglieder stecken auf ihre jeweilige Weise in der Krise, keiner ist so richtig sportlich. Oder zumindest nicht so elegant, wie man sich das bei Synchronschwimmern vorstellt. Aus diesem Stoff hat Regisseur Oliver Parker eine trockene Komödie über «mittelalte Männer in zu kleinen Badehosen, die aus verschiedenen Gründen komische Figuren im Wasser aufführen», geschaffen, wie einer der Schwimmer es selbst formuliert.

Hilfreiche Tipps der Trainerin

Der britische Filmemacher hat ein Kabinett selbstironischer Underdogs versammelt, bei denen der Bauch in gravitätischer Eleganz über den Schwimmhosenbund schwappt. Neben dem Komiker Brydon konnte Parker unter anderem Rupert Graves («Sherlock») und Jim Carter («Downton Abbey») engagieren. Durch das Einstudieren von Schwimmfiguren («Der Schneebesen», «Die welkende Blüte») versuchen die Männer, ihrem Leben wieder ein bisschen Würde zu verleihen. Die Story wird immer dramatischer, als das Team beschliesst, an der inoffiziellen Weltmeisterschaft im Männer-Synchronschwimmen teilzunehmen. Ihre Trainerin Susan gibt ihnen hilfreiche Tipps, rät ihnen etwa, aufzuhören, ihre Bäuche einzuziehen («Wenn ihr sie habt, nutzt sie auch»). Mit viel Situationskomik und angenehmem britischem Understatement entfaltet sich die Geschichte, und mehr als einmal ist unklar, ob das Team es tatsächlich zur WM nach Mailand schafft. (dpa)

«Swimming With Men» läuft im Kino Bourbaki, Luzern

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