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Stimmen zum Abschied

Reaktionen Zu den vielen, die gestern Abend nach Bekanntwerden von Polo Hofers Tod ihre Trauer ausdrückten, gehörte auch der Schweizer Kulturminister Alain Berset. Er würdigte Hofers Lebenswerk. Hofer habe «wie kein anderer vor ihm die Mundart und die Rockmusik zusammengeführt», erklärte Berset. «Er hat auch ganzen Generationen in allen Sprachregionen der Schweiz gezeigt, wie viel Kraft, wie viel Geist, wie viel Poesie in der Berner Mundart steckt.»

Der langjährige Berner Stadtpräsident Alexander Tschäppät erinnerte an viele Begegnungen mit Polo. Hofer, der lange in Bern lebte, sei zwar immer der Oberländer geblieben. «Aber er brauchte das Urbane, um das zu werden, was er geworden ist.» Polo habe «völlig von sich überzeugt seinen Weg gemacht». Tschäppät meint damit auch Polo Hofers eher unkomplizierten Umgang mit Hanf.

Auch zahlreiche Schweizer Musikerinnen und Musiker äusserten sich gestern. Manche waren kulturelle Zeitgenossen oder gar Weggefährten Hofers, manche sind mit seiner Musik aufgewachsen. «Danke für all die wunderbaren Lieder und die schönen Momente», schrieb etwa Francine Jordi auf Facebook. Und Marc Sway hielt fest: «Traurig nehmen wir Abschied von einem der grössten Schweizer Musiker.» (red)

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