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Hörbar Weltmusik vom afrikanischen Kontinent und den USA

Besungen werden die Hoffnung auf eine bessere Zukunft und die Lebensfreunde. Und ein Tunesier taucht auf einer umwerfenden Platte tief ein in die orientalische Musik.
Richard Butz

Südafrikanische Gesangskunst

Unter dem Gruppennamen «Afrika Mamas» treten diese sechs südafrikanischen Sängerinnen, alle auch Mütter, seit gut 20 Jahren erfolgreich an Festivals und Konzerten auf. Ihr neuestes Album «Iphupho» feiert die Stärke der schwesterlichen Verbundenheit, die in ihrer Zulu-Gemeinschaft eine zentrale Rolle spielt. Was diese Sängerinnen zu Gehör bringen, ist A-cappella-Gesang auf höchstem Niveau. Ihre Lieder, alle im Ruf-und-Antwort-Stil gesungen und gekrönt mit fantastischen Soli, widerspiegeln das heutige Südafrika: die gesellschaftlichen Probleme, die Armut, die Unzuverlässigkeit vieler Familienväter und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Sie ­beschwören aber vor allem die Kraft, die von zusammenstehenden Frauen ausgeht.

Afrika Mamas: Iphupho. A Cappella from South Africa, ARC Music EUCD 2771

Maghreb Blues

Das neueste Album des tunesischen Oud-Maestros Anour Brahem, längst eine Grösse in der Weltmusik, ist schlicht umwerfend. Er taucht tief in die Welt des Makam, also in die Tonleitern und Modi der orientalischen ­Musik, ein. Dabei wird er subtil begleitet von den Jazzmusikern Django Bates (Piano), Dave Holland (Kontrabass) und Jack DeJohnette (Drums). Brahem malt eindringliche musikalische Bilder von der Landschaft, der Erde und den Menschen des Maghreb. Diese Musik kommt zwar ganz still daher, wirkt aber lange nach.

Anour Brahem: Blue Maqams, ECM Records

Amerikanische Lebensfreude

Der Name dieser Gruppe, ein Trio, erinnert an den gleichnamigen amerikanischen Freiheitskämpfer aus Boston. Aber geisterhaft ist ihre Musik keineswegs. Es geht hier äusserst lebensfreudig zu und her. Alle drei Musiker sind Multiinstrumentalisten und frönen, unterstützt von drei Gastmusikern mit Mundharmonika, Cello und Geige, dem amerikanischen und englischen Folk-Rock. Dies aber nicht etwa nostalgisch, sondern frisch und gesanglich wie musikalisch mit grossem Können.

Ghost of Paul Revere: Monarch, Ghost of Paul Revere

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