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Kolumne

"Tatort": Unter Pinguinen

Susanne Holz
Staatsanwältin Wilhelmine Klemm, Kommissar Thiel und und Professor Börne im Einsatz. (Bild: WDR)

Staatsanwältin Wilhelmine Klemm, Kommissar Thiel und und Professor Börne im Einsatz. (Bild: WDR)

In ihrem 33. Fall seit ihrer Premiere im Oktober 2002 müssen Hauptkommissar Frank Thiel (Axel Prahl)und Rechtsmediziner Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) erstmals im Münsteraner «Allwetterzoo» ermitteln. Im Speziellen unter Pinguinen. Wobei Thiel schnell Freundschaft schliesst mit den monogamen Tierchen.

Eigentlich wollte Frank Thiel ja «Quality Time» mit seinem Vater (Claus D. Clausnitzer) verbringen und mit diesem zusammen nach Amsterdam radeln. Doch angesichts des Todesfalls einer Gönnerin des Zoos muss Thiel diese Reise verschieben und stattdessen undercover unter den Pinguinen ermitteln. Zumal es auch noch darum geht, die Haut von Staatsanwältin Wilhelmine Klemm (Mechthild Grossmann) zu retten, die als unmittelbare Nachbarin mit dem Todesopfer zu dessen Lebzeiten einige Kämpfe ausgefochten hatte. Der Grund: die inkontinenten Katzen der Tierliebhaberin.

Im Prinzip wäre das ja genug an komödiantischem Fundus. Doch die Drehbuchschreiber Stefan Cantz und Jan Hinter machen in ihrem 13. Münsteraner «Tatort» aus Boerne kurzerhand auch noch einen angehenden Fernsehkoch. Was nicht zuletzt mit den Pinguinen und der zu Tode gekommenen Zoo-Freundin zu tun hat.

Tönt konstruiert, und ist es auch. Zuweilen kommt der Witz in dieser Folge schon etwas bemüht daher. Andererseits spielt das Stammpersonal entspannt und routiniert wie eh und je, und das ist jetzt durchaus positiv gemeint. In dieser Packung «Tatort»-Münster ist drin, was der «Tatort»-Münster-Fan grundsätzlich drin haben will. Plus putzige Pinguine und die schöne Einsicht von Boerne, dass es manchmal Pommes braucht, und kein «bourgeoises Gourmetgetue».

«Tatort» aus Münster: «Schlangengrube». Heute, Sonntag, SRF 1, 20.05 Uhr.

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