Veranstaltungsreihe nimmt sich dem Phänomen Zeit an

Mal rast die Zeit, mal will sie nicht vorbeigehen: 17 Kulturveranstaltungen in der Innerschweiz setzen sich zwischen dem 16. April und dem 29. Mai mit dem individuellen Erleben der Zeit auseinander. Hautnah miterlebt werden kann das Phänomen Zeit etwa in einem 24-Stunden-Konzert.

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«Die andere Zeit» heisst die Veranstaltungsreihe, durchgeführt wird sie von der Albert Koechlin Stiftung, die alle drei bis vier Jahre solche Innerschweizer Kulturprojekte durchführt, so etwa 2013 «sagenhaft» oder 2016 «Sehnsucht». Zum Thema «die andere Zeit» wurden 68 Projekte eingereicht, 17 davon wurden ausgewählt und mit über 900'000 Franken von der Stiftung unterstützt.

Veranstaltungsort Innerschweiz

«Die andere Zeit» mit über hundert Veranstaltungen erstreckt sich über weite Teile der Innerschweiz. Veranstaltungsorte sind bekannte Veranstaltungsorte in den Kantonen Uri, Schwyz, Ob- und Nidwalden, aber auch eine Kiesgrube, ein Schiff auf dem Vierwaldstättersee oder verschiedene Orte in der Stadt und Agglomeration Luzern.

Eröffnet wird «die andere Zeit» am 16. April im NF49 am Seetalplatz in Emmenbrücke, in einem noch nicht überbauten Areal an diesem Verkehrsknoten. Am nächsten Abend wird im Südpol Luzern Yvan Golls Gedichtzyklus «Jean sans Terre» vertont aufgeführt. Weitere Aufführungen dieser Produktion folgen in Bremgarten, Stans und Sarnen.

Das Thema Zeit eindrücklich erlebt werden kann an der 24-Stunden-Konzert-Performance «Vierundzwanzig Stunden aus dem Leben», die am 27. und 28. April im Neubad aufgeführt wird. Das Publikum darf während des Konzerts auch schlafen oder gehen, aber auch wiederkommen.

In Ettiswil nimmt der Verein Froschkönig am 4. und 5. Mai eine ehemalige und eine noch genutzte Kiesgrube in Beschlag, um das Spannungsfeld zwischen Idylle und Lärm aufzuzeigen. Das Künsterlinnen-Duo gasser&gisler lädt am 5. Mai zu einer Zeitreise auf dem Vierwaldstättersee. Eine Zeitreise ist bereits ab dem 27. April auch in der Stadt Luzern im Gebiet Kreuzstutz-Fluhmühle möglich, dies mit sozialhistorischen Spaziergängen.