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Hörbar Pop: Pirmin Bossart stellt Ihnen drei neue Alben aus den Bereichen Rock und Pop vor.

Mnevis: A Episodes, Red Brick Chapel/ Irascible

Mnevis: A Episodes, Red Brick Chapel/ Irascible

«Episodes» ist ein bemerkenswertes Schweizer Pop-Debut. Nicht nur, weil die Band aus der Aargauer Provinz dafür zehn Jahre gebraucht hat. Es ist eine leichtfüssig sich entfaltende Musik, die gleichzeitig verspielt-träumerisch und professionell-reif klingt. Die extrem entspannten Songs strahlen etwas heiter Sentimentales aus und reichen dank ihrem sanft experimentellen Charakter trotzdem weit in die Gegenwart. Super-Musikus Mario Hänni, der eigentlich Schlagzeuger ist (Trio Heinz Herbert, Sophie Hunger, Hanreti) offenbart sich hier als Sänger und Gitarrist. Das ist die Pop-Musik von Sandkastenfreunden, die längst erwachsen geworden sind und nach vielen Besetzungswechseln ihre Band überraschend neu erfunden haben.

Deerhunter: Why hasn’t everything already dis­appeared? 4AD/Musikvertrieb

Deerhunter: Why hasn’t everything already dis­appeared? 4AD/Musikvertrieb

Deerhunter gehören seit bald 20 Jahren zu den zuverlässig unberechenbaren Indie-Rock-Bands. Ihr achtes Album ist ein heterogenes Gemisch aus nostalgisch verbrämten, zeitgenössisch desorientierten und experimentierfreudig versponnenen Songs. Eine Art Abschiedsgesang an den Indie-Rock, der einem milde stimmt, weil das Eskapistische dieser Musik seine Anziehung behält. Beste Songs: No One’s Sleeping, What Happens To People.

Steve Gunn: The Unseen in Between, Matador/ Musikvertrieb

Steve Gunn: The Unseen in Between, Matador/ Musikvertrieb

Steve Gunn geistert schon länger durch das Paralleluniversum der Indie-Guitar-Space-Rockers. Mit «The Unseen in Between» legt der Amerikaner, der auch mal mit Kurt Vile spielte, ein weiteres überzeugendes Soloalbum vor. Er hat seine heterogenen musikalischen Ideen in konkrete Songs gepackt, die ihn – zusammen mit den autobiographischen Texten - stärker denn je als Singer-Songwriter fassbar machen. Gunns Musik ist ein Gemisch aus Folk, Cosmic Americana, Sixties-Pop und rockigen Gitarren-Amplituden. Es klingt entspannt und entrückt, aber weniger gestylt als die Laurel Canyon Folkrockers der Siebzigerjahre.

Pirmin Bossart

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