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Verspielte Glücksforschung

Die neue Spielzeit am Figurentheater St. Gallen verspricht Theaterglück für alle: Die Kleinsten dürfen auf der Bühne, bekannte Persönlichkeiten auf dem Schleudersitz Platz nehmen. Zum Auftakt gibt es «Die Glücksforscher».
Bettina Kugler
Stephan Zbinden und Frauke Jacobi mit den «Glücksforschern» Franzi und Didi vor dem Forschungslabor im Figurentheater. (Bild: Urs Bucher)

Stephan Zbinden und Frauke Jacobi mit den «Glücksforschern» Franzi und Didi vor dem Forschungslabor im Figurentheater. (Bild: Urs Bucher)

Manchmal genügt schon ein Stück Schoggi. Oder ein Kompliment. Ein weiser Spruch, versteckt in knusprig süssem Teig. Die Glücksformel, ein- und für allemal für jeden gültig und nachhaltig wirksam, hat aber bislang keiner gefunden. Ein Fall für «Glücksforscher» wie Didi und Franzi im gleichnamigen Kinderstück von Marc Becker, mit dem am 24. Oktober die Spielzeit im Figurentheater St. Gallen eröffnet wird. Didi und Franzi, gespielt von Eliane Blumer und Lukas Bollhalder in Lebens- und in Puppengrösse, gehen der Sache auf den Grund. Sie testen gängige Glücksrezepte, befragen glückliche Inselbewohner, sie probieren es mit Singen und Tanzen – und nehmen das Publikum auf einen leichtfüssigen philosophischen Spaziergang mit.

Fast so schön wie Panama: Gertruds Schleudersitz

Mit der ersten Eigenproduktion der neuen Saison fordern die beiden Theaterleiter Frauke Jacobi und Stephan Zbinden selbst ein wenig das Glück heraus. Denn «Die Glücksforscher» richtet sich an Kinder ab 7 aufwärts – eine Altersgruppe, die mit Figurentheater nicht mehr so leicht zu holen ist wie Kindergärtler in Begleitung der Eltern oder Grosseltern.

Das zu ändern, hat sich Frauke Jacobi schon länger vorgenommen; mit zugkräftigen bekannten Geschichten wie «Emil und die Detektive» freilich ist es einfacher. Dennoch ist Frauke Jacobi zuversichtlich, dass allein schon der schöne Titel neugierig macht auf die Schweizer Erstaufführung von «Die Glücksforscher». «Das Thema ist gerade allgegenwärtig», sagt sie. «Marc Becker hat diesen Zeitgeist aufgenommen und ein fröhliches Stück daraus gemacht.»

Gertrud und ihre Gäste

Die kleinen Zuschauer werden allerdings nicht zu kurz kommen im Familienprogramm: Für sie gibt es mehrere Gastspiele und Wiederaufnahmen, darunter «Eins zwei drei vorbei» und «Cinderella» – und dann im März als zweite grosse Premiere «Oh wie schön ist Panama» nach dem Bilderbuch-Klassiker von Janosch. Fortgesetzt wird auch die Reihe «Zippel Zappel» für Zuschauer ab Drei: Erzähltheater mit Figuren. Gespielt wird vor kleiner Runde auf der Bühne.

Im Erwachsenenprogramm gibt die Klappmauldame Gertrud Müller den Ton an: «Bei Gertrud auf dem Schleudersitz» werden im November Moderator Kurt Aeschbacher und im Januar der Mundartsänger und Comiczeichner Manuel Stahlberger Platz nehmen; zudem slammt Gertrud wieder. Kathrin Bosshart gastiert mit «Schwein, Weib und Gesang», das Theater Zitadelle mit «Die Berliner Stadtmusikanten» und Tine Beutel mit «Die schwarze Katze» nach Edgar Allen Poe. Tradition hat auch das Gastspiel der «tiltanic»-Theatersportler im Mai zum Abschluss der Saison.

Mit ihrem Spielplan erweisen sich die Theaterleiter selbst als Glücksforscher. Dafür finden sie in der Region und weit darüber hinaus Beachtung: An vier internationalen Festivals war Frauke Jacobi in letzter Zeit zu Gast.

Hinweis

Premiere «Die Glücksforscher» 24.10., 14.30 Uhr, Figurentheater St. Gallen

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