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VIDEOSPIELE: Das Game «The Inpatient» im Test – Mitten im Horror

Mit «The Inpatient» ist die Virtual-Reality-Bibliothek der Playstation um einen gruseligen Titel reicher. Dieser Horror-Titel brennt auf kleiner Flamme.
In «The Inpatient» wird der Protagonist von Visionen geplagt. (Bild: PD)

In «The Inpatient» wird der Protagonist von Visionen geplagt. (Bild: PD)

Federico Gagliano

Das britische Entwicklerstudio Supermassive Games hat sich bereits vor zwei Jahren einen Namen im Horrorgenre gemacht: Mit dem Titel «Until Dawn» lieferte das Studio einen Interaktiven Horrorfilm, bei dem der Spieler selbst für das Schicksal seiner Protagonisten verantwortlich ist. Das Spiel war ein Erfolg, hatte aber gleichzeitig einen unerwarteten Nebeneffekt: Viele spielten das als Singleplayer konzipierte Game mit Freunden. «Until Dawn» wurde zum Mehrspielererlebnis, bei dem alle mitbestimmen.

Die Entwickler folgten dieser neu gefundenen Inspiration und lieferten letztes Jahr mit «Hidden Agenda» einen Polizeithriller für die Playstation 4, bei dem vier Spieler mittels Smartphone oder Tablet demokratisch die Handlung bestimmen. Nebenbei hatte Supermassive Games mit dem Spin-off «Until Dawn: Rush of Blood» erste Erfahrungen mit Virtual Reality (VR) gesammelt. Mit ihrem neuen Spiel «The Inpatient» verbinden sie Elemente aus ihren bisherigen Titeln – mit gemischtem Erfolg.

Gefangen in der Irrenanstalt

Schauplatz von «The Inpatient» ist das «Blackwood Pines» Sanatorium, ein Ort, der bereits in «Until Dawn» besucht wurde. Das neue Spiel dreht die Uhr aber um 60 Jahre zurück, als das Sanatorium noch in Betrieb war. Als namenlose Figur, deren Geschlecht und Hautfarbe man selber wählen darf, wird man zu Beginn des Spiels von einem Arzt befragt. Bevor man sich ein klares Bild machen kann, was hier genau vor sich geht, beginnen Albträume den Schlaf des Spielers zu plagen. Von da an eskaliert die Handlung in gewohnter Horrormanier bis zum blutigen Abschluss – oder eben nicht. Denn wie in «Until Dawn» bestimmen Entscheidungen und Antworten, welches Schicksal den Hauptcharakter und die Nebenfiguren ereilen wird. Um das Eintauchen noch weiter zu vertiefen, können diese auch mittels Sprachsteuerung aktiviert werden. Zumindest, wenn man alleine spielt und niemand etwas dazwischenruft.

«The Inpatient» eignet sich nämlich nicht so sehr wie sein Vorgänger für einen gemeinsamen Spieleabend. Dafür ist der Spielablauf zu langsam und der Plot uninteressant für Spieler, die nicht mit der Handlung von «Until Dawn» vertraut sind. Wer «The Inpatient» spielen will, sollte sich auf einen einsamen Gruselabend einstellen. Dann glänzt das Spiel mit den üblichen Stärken, die man aus dem Genre kennt. Besonders in VR.

Mittendrin statt nur dabei

«The Inpatient» erhöht nie das Tempo, dafür aber den Puls. Die spärlich verteilten Schreckmomente lassen den Spieler nicht zur Ruhe kommen, umso mehr, da man sich dank VR-Brille mitten im Geschehen befindet. Das Spiel ist eine virtuelle Geisterbahn, die graphisch und soundtechnisch zusammen mit «Resident Evil 7» deutlich über den bisherigen Horror-Spielen steht, die für Playstation-VR erhältlich sind. Nur die Länge ist etwas gar kurz ausgefallen: In rund drei Stunden ist die Story bereits fertig. Freischaltbare Zusatzszenen und verschiedene Spielenden können aber Anreiz geben, wieder ins Spiel einzutauchen. «The Inpatient» ist damit für alle Genre-Fans geeignet, die vor einen einsamen Abend voller Gänsehaut nicht zurückschrecken.

Hinweis

«The Inpatient» ist für Playstation 4 erhältlich. Ein Exemplar des Spiels wurde unserer Zeitung von Sony Interactive Entertainment zur Verfügung gestellt.

2) Auf dem Weg durch das Sanatorium trifft man verschiedene Nebencharaktere, über dessen Schicksal man entscheiden kann. (Bild: PD)

2) Auf dem Weg durch das Sanatorium trifft man verschiedene Nebencharaktere, über dessen Schicksal man entscheiden kann. (Bild: PD)

Die düstere Stimmung des Spiels wirkt in der virtuellen Realität umso stärker. (Bild: PD)

Die düstere Stimmung des Spiels wirkt in der virtuellen Realität umso stärker. (Bild: PD)

Spieler können mit verschiedenen Objekten interagieren, um geheime Szenen freizuschalten. (Bild: PD)

Spieler können mit verschiedenen Objekten interagieren, um geheime Szenen freizuschalten. (Bild: PD)

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