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VIDEOSPIELE: «Super Mario Odyssey» im Test – Mario in Höchstform

Super Mario ist zurück und feiert sein Debüt auf der Nintendo Switch. Nintendo hatte die Erwartungen weit in die Höhe geschraubt – zu Recht.
Das new-york-inspirierte «New Donk City»-Level. (Bild: Screenshot/Nintendo)

Das new-york-inspirierte «New Donk City»-Level. (Bild: Screenshot/Nintendo)

Federico Gagliano

Bei jedem Super-Mario-Spiel stellt man sich die Frage – wohin soll Super Mario noch hin? Besonders nach den beiden Teilen von «Super Mario Galaxy», in denen Marios Abenteuer sogar an die Grenzen des Alls vordringen, blieb nicht mehr viel übrig. Obwohl bei «Super Mario Odyssey» die Reise wieder im Zentrum steht, ist das wirklich innovative nicht die Welt, die Mario erkundet – sondern er selbst. Dank seines neuen Partners «Cappy» kann Mario andere Objekte oder Lebewesen «übernehmen». Mario kann in rund 50 neue «Häute» schlüpfen, die sich alle anders steuern: Frosch-Mario springt höher, ein T-Rex-Mario kann Hindernisse zerstören. Mehr soll hier nicht verraten werden, denn alle Verwandlungen zu finden, ist eine der grössten Freuden, die das Spiel zu bieten hat. Aber nur eine von vielen.

Alte Story, neue Welten

Für ein Spiel, das vor Kreativität und Ideen nur so strotzt, ist es überraschend, dass die Story noch immer aus dem Jahr 1985 stammt: Mario ist wieder mal hinter Bowser her, der Prinzessin Peach entführt hat. Dieses Mal macht Bowser keine halben Sachen und will Peach heiraten. Dazu braucht er noch einige Dinge: Einen Ring, Kuchen, Kleid und so weiter. Da sich auf Peaches Kopf auch noch Cappys Schwester befindet, jagen die beiden Bowser um die halbe Welt – buchstäblich. Viele der Königreiche, die Mario während seiner Odyssee erkundet, sind von echten Schauplätzen inspiriert – wenn auch auf ganz spezielle Weise. Während «Metro Kingdom» Nintendos Version von New York liefert, ist «Sand Kingdom» ein Mix aus Mexiko und Ägypten. Alle Königreiche sind flächenmässig überschaubare Puzzles, dicht gespickt mit Geheimnissen hinter jeder Ecke. Hier lohnt es sich wirklich, jeden Stein umzudrehen – auch nur, um jedes Detail der knallbunten Welten zu sehen.

Neu sammelt man Power-Monde statt wie bisher Sterne – der Hauptunterschied ist aber, dass man nicht wie bisher das Level verlässt, wenn man einen gefunden hat, sondern einfach weitermachen kann, ganz im Stile eines Open-World-Spiels. Dadurch wirkt das Gameplay in «Odyssey» viel ungebremster: Unaufhaltsam rennt und hüpft Mario von Mond zu Mond. Von denen gibt es genug: Für einen Durchgang reichen um die 180, beim Test sammelten wir 300 – es kursieren aber bereits Gerüchte, dass sich die finale Zahl um die 1000 bewegt. Erfahrene Fans werden auch nicht enttäuscht: Wie in den letzten Spielen bietet auch «Odyssey» nach dem Durchspielen noch härtere Herausforderungen, an denen sie sich die Zähne ausbeissen können.
Es ist schwierig, «Super Mario Odyssey» zu loben, ohne einige der zahllosen Überraschungen zu verderben. So viel sei gesagt: So ein Abenteuer hat Mario noch nie erlebt. Mit seiner Kreativität, kindlicher Freude und knackigen Herausforderungen ist «Super Mario Odyssey» das beste Mario-Abenteuer seit seinem 3D-Debüt in «Super Mario 64» - und in vieler Hinsicht auch dessen direkter Nachfolger. Es bleibt nur, Marios Ruf zu folgen: «Let's-a go!»

Hinweis

«Super Mario Odyssey» ist seit dem 27. Oktober exklusiv für Nintendo Switch erhältlich.

In «Hat Kingdom» trifft Mario auf Cappy. (Bild: Screenshot/Nintendo)

In «Hat Kingdom» trifft Mario auf Cappy. (Bild: Screenshot/Nintendo)

Das Level «Sand Kingdom» hat mexikanische Einflüsse. (Bild: Screenshot/Nintendo)

Das Level «Sand Kingdom» hat mexikanische Einflüsse. (Bild: Screenshot/Nintendo)

Das new-york-inspirierte «New Donk City»-Level. (Bild: Nintendo/Screenshot)

Das new-york-inspirierte «New Donk City»-Level. (Bild: Nintendo/Screenshot)

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