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Von Männern und Narren: Das neue Programm auf der Bregenzer Seebühne 2019

Was wird am Bodenseeufer in Bregenz nächsten Sommer gespielt? Die Intendantin Elisabeth Sobotka lüftete am Mittwoch das Geheimnis: Bei der 74. Ausgabe der Festspiele stehen vom 17. Juli bis 18. August 2019 insgesamt mehr als 80 Veranstaltungen auf dem Programm. Höhepunkte: «Rigoletto» von Giuseppe Verdi und «Don Quichotte» von Jules Massenet.
Rolf App
Intendantin Elisabeth Sobotka und Regisseur Philipp Stölzl präsentieren das Programm der Bregenzer Festspiele 2019. (Bild: Bregenzer Festspiele/Lisa Mathis)

Intendantin Elisabeth Sobotka und Regisseur Philipp Stölzl präsentieren das Programm der Bregenzer Festspiele 2019. (Bild: Bregenzer Festspiele/Lisa Mathis)

Verdi, das ist für den Regisseur und Bühnenbildner Philipp Stölzl «der Popmusiker unter den Opernkomponisten». Und weil ihn selber auch in seinen Filmen die Liebe zum Populären treibt - Stölzl ist auch als Filmemacher ("Nordwand») bekannt und drehte Musikvideos für Rammstein, Madonna sowie die Toten Hosen -, ist Stölzl jetzt zur Programm-Pressekonferenz dort, wo im kommenden Sommer Giuseppe Verdis «Rigoletto» dem breiten Publikum vorgesetzt werden soll: in Bregenz, das ihm in den vergangenen drei Jahren zur zweiten Heimat geworden ist.

So lange ist sein «Rigoletto» für die Seebühne schon in Arbeit. Vor allem natürlich die Bühne selbst, für die Stölzl zusammen mit Heike Vollmer verantwortlich zeichnet, und auf der er dann Regie führen wird.

Er habe in Opernhäusern schon viel gemacht, sagt Stölzl. «Und so schön das ist, so bleibt es doch oft eine sehr elitäre Angelegenheit, an deren Rand die Leute über schöne Stimmen sprechen wie über gute Weine.» Bregenz sei anders, er habe es im Sommer bei Bizets «Carmen» mit seinen Kindern erlebt.

Don Quichotte und Don Quijote

Verdis «Rigoletto» bildet das Herzstück der Bregenzer Festspiele 2019. 26 Vorstellungen sind angesetzt, der Vorverkauf läuft so gut wie bei «Carmen». Doch Hofnarr Rigoletto wird noch die Gesellschaft eines anderen Narren bekommen: Im Festspielhaus wird Jules Massenets «Don Quichotte» gegeben, im Theater am Kornmarkt Miguel de Cervantes’ «Don Quijote» in einer Produktion des Deutschen Theaters Berlin mit den beiden Schauspiel-Schwergewichten Ulrich Matthes und Wolfram Koch.

Noch einen weiteren Narren lässt Intendantin Elisabeth Sobotka auftreten, und auch er ist ein Mann: Eugen Onegin, der, wie sie sagt, «an seiner eigenen Verblendetheit scheitert». Die jungen Talente des Opernstudios werden Peter Tschaikowskis Drama einer verpassten Liebe erarbeiten.

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