Migros Classics bringt Stars ins KKL: «Glück mit der Qurantäneliste»

Heute eröffnet das Bayerische Staatsorchester unter Vladimir Jurowski und mit Stargeiger Frank Peter Zimmerann die KKL-Saison unter den Coronaschutzbestimmungen, die seit dem 1. Oktober ein volles Haus zulassen. Wieso die Migros Classics dennoch mehr Vorsicht walten lassen, sagt Projektleiter Mirko Vaiz.

Urs Mattenberger
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Mirko Vaiz, Projektbeauftragter Musik beim Migros-Genossenschaftsbund.

Mirko Vaiz, Projektbeauftragter Musik beim Migros-Genossenschaftsbund.

Bild: pd

Wie viele der 1900 Plätze im Konzertsaal haben Sie verkauft?

Mirko Vaiz: Die Migros Classics beschränken die Besucherzahl weiterhin auf 1000. Wir sind der Meinung, dass es besser ist, beim Start in die Saison noch etwas Vorsicht walten zu lassen. Ansonsten findet das Konzert nach den Regeln des KKL-Schutzkonzepts statt, also etwa mit Maskenpflicht und ohne Pausen.

Misstrauen Sie betreffend der Zuschauerzahl dem Schutzkonzept?

Nein, aber wir wollen das bei allen Konzerten auf unseren Schweiz-Tourneen gleich handhaben. Im grossen KKL-Konzertsaal hätte man das Limit wohl höher ansetzen können, aber nicht zum Beispiel in den Sälen in Bern oder Zürich.

Gibt es coronabedingte Anpassungen im Programm?

Ja, die Programme werden auf gut eine Stunde gekürzt. So erklingen heute Beethovens zweite Sinfonie und sein Violinkonzert mit dem Geiger Frank Peter Zimmermann. Glück hatten wir, dass der Hotspot München nicht auf der Quarantäneliste steht.

Gibt es dafür noch Karten?

Ja, auch in der günstigsten Kategorie zu 35 Franken. Beim Kartenverkauf merken wir auch bei den Konzerten im November, dass das Publikum noch zurückhaltend ist. Umso wichtiger ist uns, jetzt ein Zeichen zu setzen, dass wir alles tun, damit Konzerte wieder möglich sind. (mat)

KKL, Konzertsaal, heute, 19.30: Vorverkauf www.kkl-luzern.ch. oder Abendkasse ab 18.30.