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Lesetipps Kinderbücher: Die Natur ist eine Künstlerin

Drei ungewöhnliche Sachbücher wecken das Staunen über die Artenvielfalt im Pflanzenreich, über die Schönheit und Funktionalität von Federn und die Tiefenschichten zwischen Asphalt und Erdkern.
Bettina Kugler
Aus «Die Feder» von Britta Teckentrup.

Aus «Die Feder» von Britta Teckentrup.

Was Pflanzen können, und wo der Pfeffer wächst

Eine Clementine hat sicher jedes Kind hierzulande schon einmal verspeist. Doch eine Pampelmuse? Eine Pomeranze? Eine Zitronatzitrone? Eher nicht. Mit Orange und Buddhas Hand gehören sie zur Familie der «Sauren», die Adrienne Barmans originelles Pflanzensammelsurium eröffnen. Eigenwillig schafft die Illustratorin Ordnung im Pflanzenreich, in fröhlichen Farben. Sie breitet mit einem Minimum an Text enorm viel Wissen aus. Ein Augenschmaus und eine Welt für sich – von sauer bis giftig.

Adrienne Barman: Kaktus, Klee und Kopfsalat. Das grosse Sammelsurium der Pflanzen. Ab 4. Aladin, 200 S., Fr. 37.–

Werkzeuge für den Traum vom Fliegen

Die Natur ist eine Künstlerin und eine geniale Baumeisterin: Diese Einsicht gewinnt man in den Sachbüchern von Britta Teckentrup. Hat sie sich in einem ersten Band dem Ei gewidmet, seinen vielfältigen Erscheinungsformen im Tierreich und seiner Kulturgeschichte, so steht nun die Feder im Mittelpunkt. Wieder ist der Blickwinkel überraschend weit und der Erkenntnisgewinn gross. Nicht nur für Kinder ab dem Primarschulalter übrigens, die mit der Informationsfülle zunächst überfordert sein dürften. Vielmehr ist es eines jener Bücher, die lange Zeit Freude machen und die eher lustvoll durchschaut, denn in strenger Seitenfolge studiert werden wollen.

Britta Teckentrup: Die Feder. Ab 6. Prestel, 96 S., Fr. 30.–

Schicht für Schicht
in die Tiefe

Jules Verne hat der Gedanke zu einem famosen Roman inspiriert: Was sich wohl unter unseren Füssen befindet, wenn wir Schicht für Schicht zum Mittelpunkt der Erde reisen? Hier ist es zu sehen, in einem aufklappbaren Leporello, der nach 2,5 Metern im inneren Erdkern endet. Vorbei an Leitungen und Kabeln, an Spuren früherer Kulturen, durch Gestein und Magma. Faszinierend!

Charlotte Guillain, Yuval Zommer: Unter meinen Füssen. Ab 5. Prestel, 22 S., Fr. 32.–

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