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WEIHNACHTSFILM: So sehen Weihnachten bei den Coopers aus

Über die Feiertage kommt die Familie zusammen – was nicht nur ­harmonisch ablaufen kann. «Love The Coopers» lässt uns darüber heulen und lachen.
Für die Eltern Charlotte (Diane Keaton) und Sam (John Goodman) gibt es doch noch Momente glücklicher Zweisamkeit. (Bild: PD)

Für die Eltern Charlotte (Diane Keaton) und Sam (John Goodman) gibt es doch noch Momente glücklicher Zweisamkeit. (Bild: PD)

In Weihnachtsfilmen geht es meist um neue Partner, die an den Feiertagen das erste Mal der Familie vorgestellt werden, Eltern auf der verzweifelten Suche nach dem Geschenk, das sich das Kind sehnlichst wünscht oder den Fluchtversuch in die Karibik. Angetrieben werden die Protagonisten meist vom Wunsch nach dem perfekten Fest.

Absurditäten

So ist es auch in «Love The Coopers», wenngleich es erst einmal gar nicht unbedingt um Weihnachten geht. Zunächst werden die Familienmitglieder und ihre aktuellen Lebenskrisen getrennt vorgestellt. Die Eltern Charlotte und Sam (Diane Keaton und John Goodman) streiten sich permanent und reden von Trennung. Tochter Eleanor schlägt mit dem fremden Soldaten Joe am Flughafen die Zeit tot, um nicht so früh zu Hause aufzutauchen. Sohn Hank ist frisch geschieden und verzweifelt auf Jobsuche. Grossvater Bucky kommt nicht darüber hinweg, dass Kellnerin Ruby (Amanda Seyfried) in seinem Stamm-Diner gekündigt hat. Schwester Emma versucht sich aus einem sinnlosen Ladendiebstahl herauszureden, und der unglücklich verliebte Enkel Charlie steckt mitten in der Pubertät.

Mit den Feiertagen hat der Film dennoch von Anfang an viel zu tun: Es ist die Zeit im Jahr, zu der Wunden aufgerissen werden und Verdrängtes an die Oberfläche dringt. In irgendeinem dieser Familienmitglieder findet sich wahrscheinlich jeder Kinobesucher wieder. Je nach persönlicher Sentimentalitätsbarriere rollen dann im Kino die Tränen. Damit nicht zu viel geheult wird, gerät «Love The Coopers» zwischendurch komisch bis absurd.

Als die vier Generationen plus ihre unerwarteten Gäste schliesslich im Haus der Eltern zum Abendessen aufkreuzen, explodiert – erwartbar – die Stimmung. Am Ende finden sich alle im Spital wieder, die Lebenskrisen lösen sich wie von selbst, und in der Klinik-Cafeteria wird das wohl unvermeidliche Happy End gefeiert.

«Love The Coopers» erinnert stark an «The Family Stone» (2005), in dem Keaton ebenfalls die harmoniebedürftige Mutter spielte. Für wen Charles Dickens’ Weihnachtsgeschichte oder Loriots Hoppenstedts die ultimativen Feiertagsklassiker sind, der sollte sich besser Wiederholungen davon ansehen.•••••

Claudia Kornmeier, dpa

Hinweis

«Love The Coopers» startet morgen in den Kinos Capitol (Luzern), Maxx (Emmenbrücke), Cinema 8 (Schöftland).

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