ZAUBERLATERNE: Kinder erleben im Kino aberwitzige Abenteuer

Der Filmklub für Kinder zeigt einmal pro Monat einen Film. Auf ihrer Reise im ­ magischen Kinodunkel werden die Kleinen achtsam begleitet und lernen das Medium bewusst kennen.

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Der deutsche Spielfilm «Emil und die Detektive» von 2001 nach Erich Kästner macht in unserer Region den Auftakt. (Bild: PD)

Der deutsche Spielfilm «Emil und die Detektive» von 2001 nach Erich Kästner macht in unserer Region den Auftakt. (Bild: PD)

Wer kennt ihn nicht, den herzigen «Zauberlaterne»-Spot: Die Elefantenmutter bringt das Kind ins Kino. Und während sie gemütlich ein Stück Torte isst, erlebt der kleine Elefant im magischen Lichtspielhaus die aberwitzigsten Abenteuer.

Seit 25 Jahren gibt es «Die Zauberlaterne», den Filmklub für Kinder von sechs bis zwölf Jahren. In der Westschweiz gegründet, gibt es heute 75 Klubs in der ganzen Schweiz. Am Samstag beginnt die neue Saison: Von September bis Juni wird monatlich ein Film gezeigt. So auch in Luzern, Altdorf, Sarnen, Schwyz und Sursee (ab Mittwoch, 13. September). Im neuen Spot nun sitzen E. T. oder Shrek, Pippi Langstrumpf oder Buster Keaton neben den Kindern im Publikum.

Bewusste Begleitung ­ der Kinder

Mit ihrem Programm, das quer durch die Filmgeschichte führt, setzten die Filmklubs einen bewussten Gegentrend zur Flut an Kinder- und Familienfilmen, die oftmals ohne Vor- und Nachbereitung «konsumiert» werden.

Heuer stehen «Kevin allein zu Hause», Stop-Motion-Film «Wallace und Gromit» oder Kurzfilme mit Laurel und Hardy auf dem Programm. In einer kurzen szenischen Einführung gehen Schauspieler auf thematische, technische oder historische Aspekte ein.

Nun, man kann nicht früh genug anfangen mit der Filmbildung. Und Kinder brauchen Begleitung beim Filmeschauen. Das muss aber nicht zwingend das Mami oder der Papi sein. (reg)

Hinweis

Luzern und Sursee starten mit «Emil und die Detektive» (2001). Abo: Fr. 40.– für 9 Filme plus Programmheft, einmaliger Eintritt: Fr. 10.–. www.zauberlaterne.org.