Stockholm
Der Zuger Jugendbuchautor Carlo Meier ist für den Astrid-Lindgren-Preis nominiert

Er gehört zu den weltweit rund 250 Kandidaten. Im Oktober entscheidet sich, ob er in die engere Auswahl kommt.

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Carlo Meier (61), Autor etwa der «Kaminski-Kids».

Carlo Meier (61), Autor etwa der «Kaminski-Kids».

Bild: Stefan Kaiser

«Ich fühle mich sehr geehrt», freut sich der Zuger Autor Carlo Meier über die Nomination. «Besonders auch, weil Astrid Lindgren als Kind meine Lieblingsautorin war und ihre Figuren wie Pippi, Michel oder Karlsson für mich Kultstatus hatten.»

Carlo Meier gehört zu den weltweit rund 250 Autorinnen, Autoren, Illustratorinnen oder Verlegern, die für den nächstjährigen Astrid-Lindgren-Preis nominiert sind. Dieser wird jährlich im Auftrag der schwedischen Regierung vergeben und gilt mit einer Dotierung von umgerechnet rund 600000 Franken als «Nobelpreis für Kinderbücher».

Meier wurde vorgeschlagen von Autilius, dem Verein Kinder- und Jugendbuchschaffende der Schweiz; gemeinsam mit der Zürcher Autorin und Illustratorin Doris Lecher. Beider Werke «bestechen durch ihre Originalität und die Zugänglichkeit für das junge Publikum», schreibt Autilus. «Und beide sind über die Landesgrenzen hinaus bekannt für ihre fesselnden Schullesungen.» Wer von allen Nominierten in die engere Auswahl für den Preis kommt, entscheidet sich im Oktober. (are)