Kino
Zwischen Julia Roberts und George Clooney knistert es wieder: Diese Filme starten in den Zentralschweizer Kinos

Zu sehen ist etwa die starbesetzte Komödie «Ticket ins Paradies» mit George Clooney und Julia Roberts als geschiedene Eltern. Oder ein Film über eine Familie, die ihre Kinder in der Wildnis aufzieht.

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«Ticket ins Paradies»: Charmant inszeniert und einfach schön

George Clooney und Julia Roberts spielen geschiedene Eltern, die sich zusammentun, um die Hochzeit ihrer Tochter auf Bali zu verhindern. Dabei knistert es wieder zwischen ihnen. Die romantische Komödie des britischen Regisseurs Ol Parker («Mamma Mia! Here We Go Again») hat viele lustige Szenen. Auch an Kitsch mangelt es wahrlich nicht, aber die rührseligen Momente sind so charmant inszeniert, dass es einfach schön ist; die Spielfreude und die Chemie zwischen den beiden Stars ist grossartig. Der Film macht Spass –und Lust auf Ferien. (dpa)

Ab heute in den Kinos Bourbaki und Capitol, Luzern; Leuzinger, Altdorf; Lux, Baar; Pathé, Ebikon; Cinéboxx, Einsiedeln; Maxx, Emmenbrücke; Kino Engelberg; Cinema8, Schöftland; Kino Schwyz; Cinepol, Sins; Afm Cinema, Stans; Seehof, Zug.

«Ich hätte am Kronleuchter hängen bleiben müssen»: Vom Zirkusmärchen in die Realität

Ulrike und Olli lernen sich 1985 auf Tournee des Circus Roncalli kennen. Er lebt als Teil des erfolgreichen Clownduos «Illi & Olli» seinen Kindheitstraum. Sie hat kurz zuvor ihr Leben als Krankenpflegerin in Berlin hinter sich gelassen. Als die Saison vorbei ist, zieht sie mit ihm in die Schweiz. Was wie ein Zirkusmärchen begonnen hat, kommt irgendwann in der Realität an, zwischen Schaffenskrisen, Kinder­erziehung und dem Älterwerden. ­Dokumentarfilm von Diego Hauenstein.

Stattkino, Luzern: Sa 17.00, inkl. Gespräch mit dem Regisseur und dem Clownduo Illi & Olli.

«Jill»: Familiendrama rund um Egoismus und Unabhängigkeit

Der erste Langspielfilm des Zürchers Steven Michael Hayes ist ein Familiendrama, das Themen rund um Egoismus und Unabhängigkeit beleuchtet. Es ­erzählt, wie das Misstrauen gegenüber der kollektiven Gesellschaft eine ­Familie spaltet. Ende der 1970er-Jahre ziehen Ted und Joann in die Wälder Nordamerikas, um ihre fünf Kinder ohne äussere Einflüsse aufzuziehen. Im Wald geboren, wächst ihre jüngste Tochter Jill in einem kleinen Paradies auf. Dieses wird in Frage gestellt, als ihr Bruder auf College gehen will. Der Konflikt erfasst die ganze Familie.

Ab heute in den Kinos Bourbaki, Luzern; Kino Schwyz; Cinepol, Sins; Afm Cinema, Stans.

«Juniper»: Leben, Liebe und Trauer mit Humor behandelt

Drama aus Neuseeland: Teenager Sam wird von Suizidgedanken geplagt, was ihm eine Schulsuspension einträgt. ­Seine eigenwillige Grossmutter Ruth (Charlotte Rampling), eine ehemalige Fotoreporterin im Rollstuhl, soll ihn auf andere Gedanken bringen. Mit ihrer Sturheit und ihrem Ginkonsum ist der Machtkampf zwischen Enkel und Grossmutter programmiert. Der Film behandelt universelle Themen wie ­Leben, Liebe, Trauer, Scham und die eigene Sterblichkeit ohne allzu viel ­Sentimentalität, dafür auch mit Humor.

Ab heute in den Kinos Bourbaki, Luzern; Kino Engelberg; Kino Schwyz; Cinepol, Sins; Afm Cinema, Stans; Gotthard Zug.

«Moonage Daydream»: Expressive Collage aus Bildern, Musik und Gedanken

David Bowie war nicht nur ein ­begnadeter Sänger und Musiker, ­sondern auch eine schillernde Persönlichkeit, welche die Welt mit seinem ständig wechselnden musikalischen Stil sowie dem dazu passenden Look ­überraschen konnte. Brett Morgen ­erhielt vom «David Bowie Estate» als erster Filmemacher Zugriff auf die Sammlung, in der sich seltene und nie zuvor gesehene Zeichnungen, Aufnahmen, Filme und Tagebücher befanden. Sein Film ist eine expressive Collage aus Bildern und Musik, Gedanken und ­Inspirationen, in der David Bowie auch selber zu Wort kommt.

Ab heute in den Kinos Bourbaki, Luzern; Seehof, Zug.