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ZUG: EVZ-Stars holen den Sieg

Der gestrige 7. Zuger Chriesisturm profitierte vom perfekten Wetter und war einmal mehr ein Stelldichein der Lokalprominenz bei dem Gäste Geschichte schrieben.
Die beiden EVZ-Cracks Dario Bürgler (rechts) und Dominik Schlumpf tauschten für einmal den Hockeystock gegen die Leiter. (Bild: Stefan Kaiser)

Die beiden EVZ-Cracks Dario Bürgler (rechts) und Dominik Schlumpf tauschten für einmal den Hockeystock gegen die Leiter. (Bild: Stefan Kaiser)

Charly Keiser

Die diesjährige Chriesiernte hat sich verzögert. Genauer um eine Woche bis zehn Tage aufgrund von Kälteeinbrüchen. Deshalb wurde zum 7. Zuger Chriesisturm in der Altstadt erst gestern, und nicht schon eine Woche zuvor, geläutet.

Deutliche und enge Entscheidung

Kurz vor 12 Uhr gehts los: Wie schon die Jahre zuvor mit dem Läuten der «Chriesigloggä» der Kirche St. Michael. Landammann Heinz Tännler schickt als Starter nach dem Abklingen der Glocken die ersten Zweier-Rennteams mit ihren langen Leitern auf den Parcours. Dieser führt von der Liebfrauenkapelle via Ober Altstadt, Schwanenplatz, Fischmarkt, Seestrasse, Landsgemeindeplatz, Widdergässli, Kolinplatz, Zytturm, Obere Altstadt zurück zur Liebfrauenkapelle. Dicht gedrängt stehen die Leute Spalier und feuern die Läufer enthusiastisch an. Das Rennen der Erwachsenen wird deutlich entschieden. Und dies zu Gunsten des Gastteams EVZ, das sich den Sieg dank Dario Bürgler und Dominik Schlumpf holt. Knapper geht es beim anschliessenden Kindersturm zu und her, der auf einer verkürzten Strecke stattfindet: Im Fotofinish setzen sich Sebastian Copley und Gian Nefzger hauchdünn vor Alexandre Rodrigues und Marc Klemm durch.

Chriesi, so weit das Auge reicht

Das Rennen ist vorbei doch kaum jemand geht heim. Einträchtig schlendern die meisten Zuschauer von der Rennstrecke zum oberen Landsgemeindeplatz, wo innert Kürze alle Plätze auf den Festbankgarnituren unter den grossen Sonnenschirmen besetzt sind. Hier dominieren Chriesi, so weit das Auge reicht. Sie liegen auf den Tischen und werden auch in Form von Chriesiwürsten, Chriesikonfitüre, Kirsch, Kirschkuchen und Kirschtorten serviert.

«Ich finde den Chriesisturm wahnsinnig witzig, und es ist lustig, so etwas aus alter Zeit lebendig werden zu lassen», sagt Renée Spillmann, stellvertretende Landschreiberin. «Ein toller Anlass, bei dem man viele Zuger kennt und trifft.» Dem Zuger Regierungsrat Stephan Schleiss gefiel der Anlass im letzten Jahr als Mitglied eines Rennteams sehr, wie er sagt: «Aber als Zuschauer ist es heuer definitiv weniger anstrengend.» Die Pflege der Tradition ist es, was Urs Hürlimann am Chriesisturm besonders gefällt. Auf die Frage, wie er die Kirschen besonders möge, sagt der Gesundheitsdirektor: «Im Sommer als Früchte und im Winter als Kirsch.»

Kantonsratspräsident Moritz Schmid ist zum ersten Mal am Chriesisturm, wie er verrät: «Es ist fantastisch, wie viel Leute hier sind und was hier geboten wird.» Er möge die Kirschen einen Tag nachdem es geregnet habe direkt vom Baum und als Kirsch im Kaffee, sagt Schmid und witzelt: «Und natürlich schmecken die Kirschen aus Nachbars Garten noch besser.»

Rezia Weichelt erfrischt sich nach dem Kindersturm. (Bild: Stefan Kaiser)

Rezia Weichelt erfrischt sich nach dem Kindersturm. (Bild: Stefan Kaiser)

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