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ZUG: Gespräche unter den Kulturen

Zwanglos miteinander ins Gespräch kommen – das wollte der Anlass «Let’s talk» vom 12. September auf dem Landgemeindeplatz erreichen. Einheimische und Zugezogene sollten sich finden.
Auch der Tanz kann die Integration fördern. Im Bild: ein Volkstanz des Vereins Zug-Kalesija. (Bild: Roger Zbinden)

Auch der Tanz kann die Integration fördern. Im Bild: ein Volkstanz des Vereins Zug-Kalesija. (Bild: Roger Zbinden)

Vanessa Varisco

Das Motto an diesem Samstag auf dem Landsgemeindeplatz fällt schnell ins Auge: «Let’s talk, tauschen wir uns aus.» Hunderte Besucher haben sich aus einem ganz bestimmten Grund versammelt: Sie möchten sich mit den unzähligen Kulturen, welche in Zug zugezogen sind, austauschen und sie näher kennen lernen. «Für mich war es immer schwierig auf fremde Menschen zuzugehen, aber hier bei dieser geselligen Atmosphäre fällt es mir ungemein leichter. Ich habe schon einige wertvolle Kontakte geknüpft», erklärt Thomas Mills aus Luzern, welcher vor vier Monaten mit seiner Familie aus Irland zugezogen ist. An den rund zwei Dutzend Ständen präsentieren sich die unterschiedlichsten Vereine, wie beispielsweise die Freiwillige Feuerwehr oder die Japanische Schule, und bieten Jung und Alt ein abwechslungsreiches Programm.

Nachhaltig integrieren

Bereits zum vierten Mal findet dieser Family Activity Day für einheimische und zugezogene Familien statt. Zu verdanken ist dieser Anlass dem Verein «Let’s Talk». «Wir haben es uns zum Ziel gemacht, zugewanderte Familien nachhaltig zu integrieren», erörtert Barbara Morf vom Veranstalterverein in ihrer offiziellen Begrüssung. «Dieser Event ist der erste Schritt.» Dafür gibt es auch Lob von der Zuger Regierung, welche Unterstützung geleistet hat. «Wir wertschätzen die Arbeit, dieser Anlass ist ein wichtiges Zeichen», betont Manuela Weichelt, Regierungsrätin.

Viele Teilnehmer stimmen zu, es sei ein erster Schritt zu tun, aber das wäre nicht ausreichend. «Es ist sicherlich interessant hier, abwechslungsreich mit den vielen Vereinen. Aber ich denke, kommt man nur hierher, bleibt das Ganze etwas statisch. Man muss schon selber aktiv werden, sich näher über die Vereine informieren, um nachhaltig Kontakte zu knüpfen», so Sandra Bruppacher aus Zug.

Neben der Zuger Regierungsrätin sind auch zahlreiche andere Zuger Politiker präsent und es gibt die Möglichkeit, sich informell mit ihnen zu unterhalten. Zudem ist auch der bis 1992 amtende Generalsekretär der CVP, Iwan Rickenbacher aus Schwyz, anwesend und zeigt in seiner Rede auf, weshalb es gerade in der Schweiz wertvoll ist, Migranten zu integrieren. «Der Reichtum der Schweiz liegt in den verschiedenen Kulturen, welche aufeinandertreffen. Denn alleine in der Schweiz sind es bereits vier verschiedene. Diesen Reichtum können wir nun ausweiten – ein perfekter Anlass dafür.»

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