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AUTO INTERNET USA: Tesla macht auf Ferrari

Tesla baut jetzt nach eigenen Angaben die Serienautos mit der schnellsten Beschleunigung. Dazu rüstet der Elektroautohersteller seine Luxusmodelle mit einer leistungsfähigeren Batterie aus. Mit dem Schritt soll ein Zeichen für die Elektromobilität gesetzt werden.
Tesla-Chef Elon Musk zum schnellsten Serienautos der Welt her: "Das ist ein Zeichen dafür, dass Elektroautos die Zukunft sind." (Bild: KEYSTONE/AP/MARCIO JOSE SANCHEZ)

Tesla-Chef Elon Musk zum schnellsten Serienautos der Welt her: "Das ist ein Zeichen dafür, dass Elektroautos die Zukunft sind." (Bild: KEYSTONE/AP/MARCIO JOSE SANCHEZ)

Die am Dienstag angekündigten Fahrzeuge der Limousine Model S mit grösseren Batterien schafften es von null auf 60 Meilen pro Stunde (96,5 km/h) in 2,5 Sekunden, sagte Firmenchef Elon Musk. Nur zwei Strassensportwagen weltweit - LaFerrari und Porsche 918 Spyder - könnten schneller beschleunigen. Sie seien aber im Gegensatz zu den Teslas keine in Serie produzierten Wagen, erklärte Musk.

Höhere Reichweite

Mit den 100-kWh-Batterien soll auch die Reichweite beim Model S auf 613 Kilometer und auf 542 Kilometer beim SUV Model X steigen. Der Preis soll bei 135'000 Dollar starten. Die Verfügbarkeit sei derzeit aber eingeschränkt, weil die Produktion der grösseren Batterie-Packs komplexer sei, sagte Musk.

Mit dem eingenommenen Geld für die Top-Versionen solle auch die Entwicklung des für kommendes Jahr angekündigten günstigeren Model 3 finanziert werden, bei dem Tesla den Preis auf rund 35'000 Dollar drücken will, betonte er.

Zusammenarbeit mit Panasonic

Die 100-kWh-Batterien seien die grössten, die Tesla aktuell produzieren könne, hiess es. Sie bestünden zwar aus den gleichen kleinen einzelnen Zellen, wie vorherige Batterie-Versionen - erforderten aber eine neue Architektur. Für zukünftige Fahrzeuge würden neue Batterien gemeinsam mit Panasonic entwickelt.

Musk hielt sich an das Thema der grösseren Batterie-Packs und wollte sich nicht zum Fahrassistenzsystem "Autopilot" äussern, das nach einem tödlichen Crash und einigen weiteren Unfällen in die Kritik geraten war. Er wiederholte lediglich, dass die anstehende nächste Software-Version Verbesserungen enthalten werde. Das "Autopilot"-System wird derzeit von US-Regulierungsbehörden geprüft. (sda/dpa)

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