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AUTOINDUSTRIE: Weiterer Tesla-"Autopilot"-Unfall bestätigt

Tesla hat einen weiteren Unfall mit seinem «Autopilot»-System bestätigt. Ein Wagen sei am Wochenende bei eingeschalteter Selbstlenk-Funktion in der Nacht von einer Bergstrasse abgekommen, erklärte Tesla am Mittwoch.
Tesla hat einen weiteren Unfall mit dem "Autopilot"-System bestätigt. Chef Elon Musk, hier bei der Vorstellung des Modell X im September letzten Jahres, steht unter Druck. (Bild: KEYSTONE/AP/MARCIO JOSE SANCHEZ)

Tesla hat einen weiteren Unfall mit dem "Autopilot"-System bestätigt. Chef Elon Musk, hier bei der Vorstellung des Modell X im September letzten Jahres, steht unter Druck. (Bild: KEYSTONE/AP/MARCIO JOSE SANCHEZ)

Der Wagen war in einen Graben gefahren, wie schon am Wochenende aus einem Bericht in einem Online-Forum von Tesla-Besitzern hervorging. Dabei wurde die Frontpartie beschädigt und ein Rad sprang ab.

Daten des Unternehmens zufolge hatte der Fahrer die Hände über zwei Minuten lang nicht am Steuer. Das verstosse gegen die Nutzungsbedingungen, die bei jedem Einschalten der Funktion angezeigt würden, hiess es. Tesla empfehle den Einsatz des Lenk-Assistenten vor allem auf Autobahnen.

Teslas "Autopilot"-System wird derzeit von der US-Verkehrsbehörde NHTSA untersucht, nachdem Anfang Mai ein vom Computer gesteuerter Tesla-Wagen unter einen Lastwagen-Anhänger raste, der die Fahrbahn querte. Nach Tesla-Angaben hielt das System die weisse Seite des Anhängers für ein hochhängendes Autobahnschild.

Der Besitzer eines weiteren Tesla-Wagens, der am 1. Juli von der Strasse abkam, sagte der Polizei ebenfalls, dass er mit eingeschalteter "Autopilot"-Funktion unterwegs gewesen sei. Tesla erklärte dazu zunächst, man habe nicht die Daten, um diese Behauptung zu verifizieren.

Bisher wurde nicht bekannt, wie viele Unfälle mit "Autopilot" sich seit der Einführung des Systems im vergangenen Oktober ereigneten. Tesla erklärte dem "Wall Street Journal" vor einigen Tagen lediglich, es seien "einige" passiert. Tesla betonte jedoch auch, bei Fahrten mit eingeschaltetem "Autopilot"-System passierten Unfälle seltener als bei komplett manueller Steuerung. (sda/dpa)

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