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Bei Skoda ist der Bär los

Skoda lanciert ein SUV-Modell und nennt es in Anlehnung an die Bären Alaskas Kodiaq. Spektakulär war die Weltpremiere in Berlin, bärenstark ist das Auto.
Jil Lüscher, Berlin
Der Skoda Kodiaq belebt schon bald in vielen Varianten den Markt der kompakten Autos mit Offroadqualitäten, starker Technik und grossem Raumangebot. Bilder PD

Der Skoda Kodiaq belebt schon bald in vielen Varianten den Markt der kompakten Autos mit Offroadqualitäten, starker Technik und grossem Raumangebot. Bilder PD

Nun hat auch Skoda sein SUV (Sports Utility Vehicle). Die Eckdaten: 4,7 Meter lang, coupé-ähnliches Design, grosses Raumangebot, das bis zu 7 Personen Platz bietet, praktische Intelligenz und innovative Technologien, die sonst nur in höheren Fahrzeugklassen zu finden sind. «Der Kodiaq markiert den Beginn einer breit angelegten SUV-Offensive von Skoda», verspricht die Konzernspitze. «Wir erschliessen mit diesem Auto neue Märkte und neue Kundensegmente», meinte der Skoda-Vorstandsvorsitzende Bernhard Maier anlässlich der mit viel Aufwand inszenierten Weltpremiere in Berlin, an der nebst anderer Prominenz auch der tschechische Aussenminister Lubomir Zaoralek und der Schlagerstar Karel Gott («Biene Maya») anwesend waren.

Die Zuversicht basiert auf der Tatsache, dass ein SUV-Modell bisher in der Skoda-Modellpalette gefehlt hat und der Ko­diaq jene Kundenbedürfnisse abdeckt, die der Yeti oder der Octavia offengelassen haben. In der Schweiz ausschliesslich mit Allradantrieb und in vier Motorvarianten (je zwei Benziner und zwei Diesler) erhältlich, dürfte der Kodiaq seine Abnehmer finden. Das Auto ist entsprechend der Skoda-Philosophie konzipiert, will heissen: mit viel Understatement – wirklich spektakulär wirkt das Auto auf den ersten Blick nicht – aber «simply clever» ist er halt schon. Alles da, was die teureren im Volkswagenkonzern vereinten Marken, zu denen Skoda zählt, auch zu bieten haben.

Innovativer Türschutz

Dazu ein paar praktische Gimmicks wie Regenschirm in der Türe und der Eiskratzer im Tankdeckel oder innovative Technik wie der Türkantenschutz: Dieser fährt dank vorgespannter Federn beim Öffnen der Tür selbsttätig aus und verhindert, dass die harte Metallkante der Tür in Kontakt mit der Garagenwand oder dem danebenstehenden Auto kommt. Beim Schliessen der Tür klappt die Leiste von selbst wieder ein. Auch bei den Fahrerassistenzsystemen, beim Infotainment und bei der Konnektivität – mit dem Kodiaq ist man immer online – bietet der neue Skoda die Technik höherer Klassen.

Kurz zurück zum «unspektaktulären» Äusseren: Auch wenn der grosse Wow-Effekt beim Anblick des Skoda Kodiaq fehlt, so vermag das Auto bei genauerem Hinsehen durchaus zu überraschen. Auffallend sind die flachen, keilförmigen Scheinwerfer. Sie zeichnen sich durch eine kristalline Struktur aus, die sich auch in den Rückleuchten wiederfindet. Inspiriert ist dieses Design von der traditionellen tschechischen Kristallglaskunst.

Bärenstarker Motor

Verkaufsstart des Skoda Kodiaq ist nächstes Jahr. Bei Skoda Schweiz rechnet man für 2017 mit einem Absatz von mindestens 2000 Stück. Besonders gefragt sein dürfte die stärkste Kodiaq-Variante mit 190 PS/140 kW und 400 Newtonmeter Drehmoment. Der Sprint aus dem Stand auf 100 km/h schafft der knapp 1,5 Tonnen schwere Kodiaq in 8,6 Sekunden. Die Kraftübertragung erfolgt in der Topversion mit einem neuen 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe.

Jil Lüscher, Berlin

Feinste Technik

jl. Zu den innovativen Assistenzsystemen im Skoda Kodiaq gehört der Anhängerrangierassistent «Trailer Assist». Er übernimmt bei Rückwärtsfahrt mit einem Anhänger das Lenken. Und er bremst, sobald hinten ein Hindernis erkennbar ist. Gesteuert wird das System von einer erweiterten Funktion der hinteren Parksensoren. Ein weiteres Novum im Skoda Kodiaq ist das System «Area View». Es liefert vielseitige Aussenansichten des direkten Umgebungsfeldes auf den Bordmonitor mit seinem 6,5 Zoll grossen Bildschirm. Etwa eine virtuelle Vogelperspektive und 180-Grad-Bilder aus den Bereichen von Front und Heck. Damit wird das Fahren in unübersichtlichen Situationen erleichtert. Der Skoda Kodiaq fährt dank zuschaltbarer Offroadtechnologie nämlich auch dort weiter, wo die befestigte Strasse endet.

Das Cockpit des Skoda Kodiaq mit zwei klassischen Rundinstrumenten. In der Mitte ist der grosse Navigationsbildschirm.

Das Cockpit des Skoda Kodiaq mit zwei klassischen Rundinstrumenten. In der Mitte ist der grosse Navigationsbildschirm.

Das Design der Scheinwerfer und Rückleuchten ist von der traditionellen tschechischen Kristallglaskunst inspiriert.

Das Design der Scheinwerfer und Rückleuchten ist von der traditionellen tschechischen Kristallglaskunst inspiriert.

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