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CO2 – so werden Tourismusfirmen aktiv

DER Touristik subventioniert

DER Touristik Suisse meint es ernst mit dem Klimaschutz und ruft Kunden aktiv auf, den CO2-Ausstoss zu kompensieren. Das Unternehmen leistet dabei auch selber einen Beitrag. Kunden, die zwischen Anfang Mai und Ende Juni ihre Ferien in einem Reisebüro von Kuoni, Helvetic Tours oder Rewi Reisen buchen und eine Kompensation vornehmen, müssen nur die Hälfte des Betrages zahlen. Die anderen 50 Prozent übernimmt DER. Das Angebot gilt für Reisen aus der Produktpalette des Unternehmens, die bis spätestens Ende Oktober 2019 angetreten werden. «Ziel ist es, unsere Kunden und Mitarbeitenden intensiver über die Möglichkeit einer CO2-Kompensation aufzuklären», erklärt Emma Arvidsson, Head of Corporate Responsibility von DER Touristik Suisse. Die Kompensation verhindere zwar nicht den CO2-Ausstoss, sagt Mediensprecher Markus Flick, aber zumindest werde er durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten der Stiftung Myclimate ein Stück weit wettgemacht. Die CO2-Kompensation soll denn auch ein erster Schritt sein. «Wir gehen davon aus, dass die gesellschaftliche Akzeptanz von Kurzstreckenflügen mittelfristig nachlassen wird», sagt Flick.

www.dertouristik.ch

Eurobus fährt auf CO2-Kompensation ab

CO2-Kompensation ist auch bei Busreisen möglich. «Wir alle müssen zur Reduzierung des Treibhausgasausstosses beitragen», betont Eurobus. Deshalb arbeitet die Firma aus Windisch mit Myclimate zusammen. Wer seinen CO2-Ausstoss kompensieren will, tut dies bei Eurobus freiwillig. Dem Aufruf kommen aber nicht wenige nach. Alleine 2018 konnte die CO2-Menge um 672 Tonnen reduziert werden. Zum Vergleich: Der Ausstoss beträgt im Inland pro Kopf rund 5,8 Tonnen jährlich. Mit den Spenden wurden 480 Solaranlagen in Tansania gebaut, wo Strom noch oft mit fossilen Treibstoffen erzeugt wird. Vom Bau profitieren laut Eurobus 2880 Menschen in Tansania, über 467 Arbeitsplätze sind entstanden. In der Schweiz engagiert sich Eurobus am Förderprogramm für Elektro- und Hybridbusse. Auf diese Weise konnten 2018 laut der Firma mehr als 96 Tonnen an Treibhausgasen eingespart werden. Zudem legt Eurobus auch beim Kauf der Flotte ein Augenmerk auf den Umweltschutz. Neuste Fahrzeuge erkennen etwa Steigungen und Gefälle und reduzieren automatisch die Motorenleistung, um den Dieselverbrauch zu verringern.

www.eurobus.ch

Saubere Wäsche – und Umwelt

Im Hotel fällt einiges an Wäsche an. Erst recht in einem mit Schwimmbad, Wellnessbereich und Sauna. Im Grand Hotel Villa Castagnola in Lugano kommen in der Hochsaison im Sommer zwischen 850 und 1000 Kilogramm Schmutzwäsche zusammen – pro Tag wohlverstanden. Abstriche bei der Sauberkeit verträgt es da nicht, schon gar nicht bei einem Fünfsterne-Hotel Superior wie es die Villa Castagnola ist. Die Wäsche wird noch in der eigenen Wäscherei sauber gemacht. Das ist zwar personalintensiv – in der Villa Castagnola sind alleine dort zwischen acht bis neun Mitarbeitende tätig – es ist aber umweltschonender. Davon ist Gouvernante Eveline Peduzzi überzeugt.

Auf schädliche Waschmittel wird, schon lange bevor die Klimadiskussion begann, verzichtet. Nun ist man mitten dabei, den Stromverbrauch zu reduzieren. «Wir versuchen, die Waschtemperatur so weit hinunter zu bringen, wie immer nur möglich», sagt Peduzzi. Das ist einfacher gesagt als getan. Der ganze Waschprozess läuft praktisch vollautomatisch ab. Und Flecken dürfen keine zurückbleiben. Denn zweimal will man rein wegen des Wasserverbrauchs nicht waschen. Klimaschutz ist manchmal keine einfache Sache. Doch in der Villa Castagnola beschäftigt man sich nachhaltig damit.

www.villacastagnola.com

Radisson Blu mit neuartiger Stromversorgung

Ein verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt und gemeinschaftsorientiertes Engagement werden bei der Radisson Hotel Group seit Jahren grossgeschrieben. Doch dies unterscheidet die internationale Hotelgruppe, die in der Schweiz unter anderem das Radisson Blu direkt am Flughafen Zürich, in Andermatt und in Luzern betreibt, noch nicht gross von anderen ­Hotelkonzernen. Was die Radisson Hotel Group jedoch auszeichnet ist, dass sie einen Schritt weitergeht. In Frankfurt hat das Unternehmen zusammen mit dem deutschen Stromriesen E.ON neue Massstäbe in Sachen Nachhaltigkeit in der Hotellerie gesetzt: Für die Stromproduktion wird eine Brennstoffzelle eingesetzt. Damit ist das Radisson Blu in Frankfurt das erste Hotel in Europa, das auf diese Technologie setzt. Der Vorteil: Es fallen nahezu keine Schadstoffe an. Hotels weisen einen hohen Bedarf ein Strom und Wärme aus; die Energiekosten machen im Schnitt 5 bis 10 Prozent des Betriebsumsatzes aus. Dank der Brennstoffzelle kann das Radisson Blu in Frankfurt 80 Prozent des Bedarfs an Strom und 75 Prozent des Bedarfs an Wärme selber abdecken und zudem noch die Umwelt schonen.

www.radissonhotelgroup.com

Schmackhafte Nachhaltigkeit

Über 580 unabhängige Hotels gehören Relais & Châteaux weltweit an. 26 davon alleine in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein. Das hat Gewicht. Die Vereinigung nutzt dies, um ein Zeichen für die Nachhaltigkeit zu setzen. Relais & Châteaux ist eine Kooperation mit «Slow Food» eingegangen. Die Organisation macht sich weltweit für regionale und nachhaltige Lebensmittel stark und entwickelt mit den einzelnen Häusern der Vereinigung spezielle Menus, die dem Klimaschutz Rechnung tragen. Relais & Châteaux setzt sich aber auch für den Schutz der Bienen ein. Sie motiviert ihre Mitglieder, eigenen Honig zu produzieren. Nachhaltigkeit geht eben auch durch den Magen. Dies gilt auch für den Schutz der Meeresvielfalt. Jedes Jahr kriegen die Küchenchefs der Vereinigung Menus mit Fischen und Meeresfrüchten, die speziell der Nachhaltigkeit Rechnung tragen. In diesem Jahr steht die Aktion unter dem Motto «Unknown Fish» – damit nicht immer die gleichen Fischarten im Kochtopf landen.

www.relaischateaux.com/de/delicious-journeys

Auf den Zug aufgesprungen

Nachhaltigkeit war Christoph Zollinger von Delsolar/Inspiration schon immer ein Anliegen. Entsprechend fokussierte sich das kleine, charmante Reisebüro mitten in der Zürcher Altstadt auf Reisen mit Kindern, Reisen der Achtsamkeit sowie Kultur- und Studienreisen. Dementsprechend spricht Delsolar/Inspiration schon seit jeher ein Publikum an, das nicht All-inclusive-Ferien am Strand sucht. Als Zollinger allerdings jüngst im Newsletter auf lauter Reisen hinwies, die per Zug gemacht werden können, staunte er nicht schlecht. Die Resonanz war so gross wie noch nie. Dabei pries er nichts Neues an; die Reisen führte Delsolar/Inspiration unlängst ein. Der Unterschied war, dass sie Zollinger in den aktuellen Kontext der Klimadiskussion stellte. «Da ist ein neues Bewusstsein im Entstehen», sagt er. Delsolar/Inspiration will deshalb auf dieser Schiene weiterfahren. «Ich glaube, alles, was mit dem Zug in fünf bis sechs Stunden erreichbar ist, hat gute Chancen, sich gegen das Flugzeug durchzusetzen», sagt er.

www.inspiration-reisen.ch

www.kidstravel.ch

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