Corona
Arbeiten Sie nicht vom Sofa aus: Fünf Tipps für erfolgreiches Home-Office

Der Bundesrat hat aufgrund der hohen Corona-Fallzahlen die Home-Office-Pflicht eingeführt. Wer zuhause arbeitet, sollte einige Regeln beachten.

Katja Fischer De Santi
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Home-Office: Wenn das Wohnzimmer zum Büro wird.

Home-Office: Wenn das Wohnzimmer zum Büro wird.

Bild: Imago

Duschen und raus aus dem Pyjama

Von zu Hause aus arbeiten, das wird für immer mehr Arbeitnehmer zumindest tageweise Realität. Doch im Schlabberlook, Kühlschrank in Reichweite und Lieblings-TV-Serie im Hintergrund wird es eher nichts mit Konzentration und Effizienz: Darum erste und wichtigste Regel: Raus aus dem Pyjama, unter die Dusche, Kaffee trinken, etwas frühstücken und erst dann den Computer einstellen und loslegen.

To-do-Liste konsequent abarbeiten

Mails beantworten, Pflanzen giessen, das Protokoll lesen, Wäsche waschen. Zu Hause braucht es viel Disziplin, sich nicht ablenken zu lassen. Eine kurze To-do-Liste hilft, den Fokus zu behalten. Erst wenn ein Punkt geschafft ist, gibt es den nächsten Kaffee oder werden die Pflanzen gegossen.

Nicht alles mailen, besser telefonieren

Öfter das Telefon in die Hand nehmen, statt zu mailen. Erstens tut persönlicher Kontakt gut, und zweitens gibt es weniger Missverständnisse.

Ruhigen, bequemen Arbeitsplatz suchen

Klar, man könnte den Laptop auch auf dem Balkon aufklappen oder in der Badi. Doch grelles Sonnenlicht und vor allem Lärm sind der Konzentration nicht zuträglich. Darum einen ruhigen Arbeitsplatz suchen – und einen bequemen (nicht im Bett!). Bestenfalls einen ergonomischen Schreibtisch und Stuhl. Wenn es nicht anders geht, taugt auch der Esstisch. Hauptsache aufgeräumt, und das WLAN funktioniert.

Die Entdeckerin: Die stark nach vorne geneigte Haltung zeigt auf, dass die Person auf Entdeckungsreise ist. Sie befasst sich nicht nur neugierig mit einer Aufgabe ,sondern auch äusserst intensiv. Hier ist die Person auf der Suche nach etwas. Der Blick ist nahe beim Bildschirm. Die angestrengte Haltung impliziert eine Sehschwäche oder eine zu kleine Schriftgrösse am Computer.
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Der Dominante: Die Person wirkt dominant. Da die eine Hand und die Körperhaltung konzentriert sind, will etwas erreicht werden. Die andere Hand zeigt jedoch auf, dass die Gedanken unkonzentriert sind. Der Stuhl ist erhöht, wo mit auch die Ellbogen höher zu liegen kommen. Der Körper der Person wirkt allerdings angespannt. Auf Dauer kann dies zu Verspannungen im Nacken führen.
Der Ablehnende: Die Gedanken der Person sind hier weit weg. An Arbeit ist kaum zu denken. Der Körper wehrt sich gegen jede aktive Tätigkeit. Die Hände auf dem Tisch sagen: «Ich will aus-ruhen.» Am Ende eines langen Tages versetzt sich ziemlich jede Person in diese schlaffe Sitzlage. Der Rücken wird dadurch zwar entlastet, ist auf die Dauer jedoch nicht zu empfehlen.
Die Gelassene: Wer so im Stuhl sitzt, hat im Moment keinen Stress und beruhigende Gedanken. Locker ist die Einstellung zur getätigten Arbeit. Kollegen sollten sich mit ihren Ausführungen kurz fassen. Diese Haltung unterbricht die Zirkulation in den Beinen. Daher eher eine Gelegenheitsposition, die oft von Personen eingenommen wird, die nicht regelmässig am Schreibtischsitzen.
Der Desinteressierte: Die überkreuzten Beine signalisieren, dass die Person, sich von ihrer Tätigkeit abwendet und die Gedanken nicht bei der Arbeit sind. Kurz gesagt: Die Person zeigt damit ihr Desinteresse. Die gekreuzten Beine sind ungünstig für die Blutzirkulation und können zu Krampfadernführen. Diese Sitzposition führt unweigerlich zur raschen Ermüdung und Verkrampfung.
Die Streberin:Die Körperhaltung steht für Entschlossenheit. Die Person ist konzentriert und mit den Gedanken fokussiert bei der Arbeit. Sie denkt an das, was sie tut und ist nur schwer abzulenken. Die Person befindet sich in einer idealen Sitzhaltung. Sie ist aktiv, der Rücken ist gut stabilisiert und die Schultern sind nicht verkrampft. Im Durchschnitt wird 20 bis 30 Minuten so gesessen.

Die Entdeckerin: Die stark nach vorne geneigte Haltung zeigt auf, dass die Person auf Entdeckungsreise ist. Sie befasst sich nicht nur neugierig mit einer Aufgabe ,sondern auch äusserst intensiv. Hier ist die Person auf der Suche nach etwas. Der Blick ist nahe beim Bildschirm. Die angestrengte Haltung impliziert eine Sehschwäche oder eine zu kleine Schriftgrösse am Computer.

Bild: TB

Essen und Pausen nicht vergessen

Arbeit und Freizeit klar zu trennen, kann im Home-Office schwierig werden. Darum eine ungefähre Start- und Endzeit festlegen. Und den Kolleginnen und Kollegen im Büro auch mitteilen, wann man erreichbar ist und ab wann nicht mehr. Und ebenfalls wichtig: Pausen und Essen nicht vergessen. Wer alleine zu Hause sitzt, braucht selbst dafür mehr Disziplin. ­Etwas Kleines zu kochen, statt nur ein Joghurt vor dem Laptop zu essen, wirkt Wunder. Ebenso empfehlenswert: Bei einem Spaziergang oder einem ­Power-Napping Energie zu tanken.

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