Corona
Von Alpha bis Lambda: Das sind die verschiedenen Virus-Varianten und so stark betreffen sie die Schweiz

In der Schweiz werden in diesem Jahr hauptsächlich die Varianten Alpha und Delta des Coronavirus festgestellt. Es gibt aber noch einige mehr. Eine Übersicht.

Dominic Kobelt
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Die Virus-Varianten in der Übersicht

Virusvarianten werden anhand von Mutationen des Erbguts bestimmt und klassifiziert. Bei einigen Sars-⁠CoV-⁠2-Varianten führen Mutationen zu veränderten Erregereigenschaften wie einer erhöhten Ansteckungsgefahr, schwereren Krankheitsverläufen, Risiken einer erneuten Ansteckung und vermindertem Impfschutz, wie das BAG auf seiner Website schreibt.

Die WHO hat einzelne Virusvarianten als VOC (Variants Of Concern, besorgniserregende Varianten) und VOI (Variants Of Interest, Varianten von Interesse) klassifiziert. In der Schweiz kann die Klassifizierung der Virusvarianten von derjenigen der WHO abweichen, denn die Relevanz der Varianten ist von ihrem aktuellen regionalen Vorkommen abhängig. Konkret: Die Alpha-Variante trat seit Mitte Februar in der Schweiz am häufigsten auf, weshalb sie seit Mai 2021 nicht mehr als VOC klassifiziert ist, sondern als die vorherrschende Variante gilt.

Daniel Dauwalder, Mediensprecher BAG erklärt: «Wenn eine VOC in der Schweiz prädominant ist, wird sie für grenzsanitarische Massnahmen nicht mehr als relevant eingestuft.» Unter grenzsanitarischen Massnahmen versteht man die Einreisebeschränkungen für den Internationalen Personenverkehr. «Dies galt in den vergangenen Monaten für die Alpha-Variante. Dasselbe gilt nun auch für die Delta-Variante. Wir überprüfen die globale epidemiologische Situation laufend.»