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Der Nissan Leaf will kein Aussenseiter mehr sein

Premiere
Kaum mehr wiederzuerkennen: Nissan Leaf in neuem Kleid. (Bild: PD)

Kaum mehr wiederzuerkennen: Nissan Leaf in neuem Kleid. (Bild: PD)

In der Vergangenheit waren Elektroautos immer auch ein optisches Statement: «Seht her, ich fahre sauber!» Die Stromer waren durch ihr extrovertiertes Design auf den ersten Blick als solche erkennbar. Das wird sich in Zukunft ändern. Ein erstes Beispiel dafür ist der Nissan Leaf. Er schwimmt mit seiner sportlichen Optik mit im Mobilitätsstrom. «Wir wollten mit dem Leaf ein Elektroauto bauen, das als vollwertiges Fahrzeug in den ganz normalen Alltag passt», betonen die Exponenten von Nissan.

Der Stromer wird weltweit an drei Standorten gebaut, für Europa in Sunderland, England. Dank der markentypischen Chromspange in der Frontpartie ist der Leaf sofort als Mitglied der Nissan-Familie erkennbar. Dazu bietet der 4,50 m lange und 1,79 m breite Japaner viel Platz für vier Erwachsene. Im Fond sitzen die Passagiere leicht erhöht. Bis zu einer Körpergrösse von 1,85 m gibt es grosszügige Kopffreiheit. Der Kofferraum schluckt ordentliche 435 Liter, bei umgeklappter Rückbank sogar bis zu 1176 Liter. Die Heckklappe öffnet angenehm hoch, wogegen die Ladekante etwas hoch geraten ist.

Deutlich mehr PS und Drehmoment

Herzstück des neuen Nissan Leaf ist der elektrische Antriebsstrang. Er garantiert dank verbesserter Energieeffizienz sowie gesteigerter Dreh- und Antriebskraft eine deutlich bessere Performance. Im Vergleich zur ersten Generation wurde die Leistung um satte 38 Prozent auf neu 150 PS gesteigert. Auch das Drehmoment legte um 26 Prozent auf jetzt 320 Nm zu. Wie bei Elektroautos üblich, steht dieses schon ab dem ersten Meter zur Verfügung. So beschleunigt der gut 1,6 Tonnen schwere Leaf in sportlichen 7,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Noch beeindruckender ist der Antritt im Stadtverkehr. Laut Prospekt erreicht der Stromer eine Höchstgeschwindigkeit von 144 km/h. Äquivalent zu einem Benziner liegt der Verbrauch bei 2,1 l/100 km, der CO2-Ausstoss bei 27 g/km.

Angetrieben wird der Japaner von einer laminierten 40 kWh-Lithium-Ionen-Batterie. Sie soll nach dem neuen WLTP-Fahrzyklus gemessen eine durchschnittliche Reichweite von 285 km (Mischverkehr) beziehungsweise 400 km (Stadtverkehr) realisieren. Diese Werte sind auch von der Bereifung und den Aussentemperaturen abhängig. Die Batterie muss beim Leaf nicht gemietet werden, sondern gehört dazu. An Schnellladestationen, deren Netzdichte in ganz Europa stetig wächst, lässt sich der Hochvolt-Akku binnen 40 bis 60 Minuten um bis zu 80 Prozent aufladen. An einer 22-kW-Wallbox wird der volle Ladestand nach achteinhalb Stunden erreicht. Wer in der Schweiz eine Wallbox bei sich zu Hause installieren möchte, erhält von Nissan einen Rundumservice. Fachleute kümmern sich dann um alles.

In der Basisversion ab 35790 Franken erhältlich

Die Preise für die zweite Generation des Leaf sind bekannt. Das Basismodell Visia kostet 35790 Franken. Die weiteren Versionen stehen ab 37'490 Franken (Acenta), 39'190 Franken (N-Connecta) und 41'590 Franken (Tekna) in der Preisliste. Auf der Batterie gewährt Nissan eine Garantie von acht Jahren bis 160'000 Kilometer.

Markus Rutishauser

Strom getankt wird vorne. (Bild: PD)

Strom getankt wird vorne. (Bild: PD)

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